Mehr Geschwindigkeitskontrollen = mehr Sicherheit

Darum geht die Debatte


Es ärgert mich, wenn auf der Autobahn ein tiefergelegter BMW mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit an mir vorbeizieht. Weil es gefährlich ist. Und trotzdem schwillt der halben Schweiz der Kamm, wenn mehr (Radar-)Kontrolle gefordert wird. "Staatliche Abzocke" und "Eingriff in die persönliche Freiheit" sind noch charmantere Reaktionen.

Wenn der Staat Bussen für zu schnelles Fahren ausspricht, ist das jedoch kein Raubrittertum, sondern ein polizeilicher Akt zur Erhöhung der öffentlichen Sicherheit. Ich sehe deshalb keinen vernünftigen Grund, weshalb an gefährlichen Stellen, auf Autobahnen und kritischen Landstrassen nicht mehr fixe Kontrollpunkte eingerichtet werden sollten. Wer mit 160 km/h geblitzt wird, hat es nicht besser verdient. Eine breit angelegte Überwachung würde mehr Sicherheit für alle garantieren. Alles andere bedeutet eine Kapitulation des Rechtsstaates vor dem Stammtisch.

Debatte http://radarkontrollen.politnetz.ch
Geschrieben 30. Juli 16:43, Michael Jäger
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Als Politiker tut man gut daran, sich an die Fakten zu halten. Gemäss statistischem Jahrbuch der Stadt Zürich 2009 haben sich im Jahre 2007 (aktuellste Zahl) in der Stadt Zürich insgesamt 1624 Verkehrsunfälle ereignet (http://www.stadt-zuerich.ch/content/dam/stzh/prd/Deutsch/Statistik/Publikationsdatenbank/JB_2009_kapitel_11.pdf). Ganze 7 sind auf Überschreiten der Höchstgeschwindigkeit zurückzuführen, alle anderen 1617 Verkehrsunfälle haben andere Ursachen, meist momentane Unaufmerksamkeit und anderes. Mit anderen Worten: Überschreiten der Höchstgeschwindigkeit spielt in der Stadt Zürich als Unfallursache praktisch keine Rolle. Oder mit anderen Worten: Innerorts ist das Überschreiten der Höchstgeschwindigkeit nicht so gefährlich, wie gemeinhin behauptet.

Falsch wäre die Behauptung, dass dank der vielen Geschwindigkeitskontrollen kaum Unfälle wegen überhöhter Geschwindigkeit passieren: Überschreiten der Höchstgeschwindigkeit ist einer der häufigsten Verkehrsregelverstösse in der Stadt, so nimmt ja die Stadt Zürich jährlich rund 60 Mio. Franken Ordnungsbussen ein. Richtig ist viel mehr, dass trotz der vielen Radarkontrollen sehr oft die Höchstgschweindigkeit überschritten wird und deswegen trotzdem kaum Unfälle passieren.
Häufigste Unfallursache ist temporäre Unaufmerksamkeit. Also Ablenkung durch Beifahrer, Radio, an etwas anderes denken und den Kopf nicht bei der Sache haben, Blick in die falsche Richtung, etc. Dies zu kontrollieren ist jedoch kaum möglich. Zur Unfallreduktion tragen Radarkontrollen somit kaum bei, hingegen spülen sie Millionenbeträge in die Staatskasse.
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Es gibt viele Sachen, die mich als Autolenker nerven. Überhöhte Geschwindigkeit ist nur bedingt das schlimmste. Man muss alles in Relation sehen.

Auf einer Autobahn 130 zu fahren anstelle 120 erachte ich als weit weniger schlimm als 60 in einer 50 Zone. Wer sein Wagen mit 130 nicht beherrscht dem Gehört der Ausweis so oder so entzogen. Aber genau da hapert es schon. Stichwort: "Situationsangepasstes Fahren" - wenn ich sehe wieviele auf schmalen Strecken mit überhöhtem Tempo überhohlen wenn Minus Temperaturen herrschen kann ich nur den Kopf schütteln.
Dann kommt schon das nächste Problem, dieses penetrante drängeln und auffahren - das ist die Hauptursache von Unfällen. Aber es ist zum Volkssport mutiert, ein jeder ist wahnsinnig wichtig und hat es eilig - fast schon lächerlich.

Dann kommen so Sachen hinzu wie schlechtes putzen des Fahrzeuges im Winter, was das Unfallrisiko erheblich steigert und das ewige Zigaretten aus dem Fenster schmeissen. Sowas gehört sich nicht, dafür gibt es nicht eine einzige Entschuldigung. Solche Leute sollten auch mal 'zur Brust genommen werden' und zwar richtig.

Ich wäre für vermehrte Kontrollen innerorts. Denn dort gilt es die Fussgänger zu schützen.

Mir fehlt ein wenig der Gesunde Menschenverstand, der einem rät bei Regen halt mal nur 80 zu fahren anstelle der 120, aber bei Sonne und guter Witterung sollte auch bei 5 oder 10 KM/H nicht gleich der Henker drohn.

Das Vorurteil von 'junge Raser' lasse ich nicht so stehen. Ich weiss, dass es unter uns Jugendlichen einen Teil von einfältigen Zeitgenossen gibt aber das gilt für alle Altersklassen.
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Dem stimme ich zu.
Wenn jemand auf der Autobahn mit 140km/h geblitzt wird, hat er keinen Grund sich zu beschweren, da er sich über die Konsequenzen seines Handels wohl im klaren sein sollte.
Allerdings gibt es auch grenzwertige Situationen, die den Verdacht aufkommen lassen, die Geschwindigkeitskontrollen würden an dieser Stelle nicht der Verkehrssicherheit, sondern eher der Kasse des zuständigen Polizeikorps dienen. So z.B. wenn der Radar Dorfauswärts unmittelbar vor dem Ende 50 Schlild steht (Dorfeinwärts wäre es ja verständlich).
Silvio Foiera - kandidiert für Gemeinderat Uster, EDU 11. Januar 2010 Verstoss melden
Ich bin mit Ihnen einig, dass jeder der markant zu schnell fährt und geblitzt wird, sich seines Vergehens bewusst ist.

Jedoch sind an einigen Ort, wie z.B. geraden Strecken oder übersichtlichen Stellen die Radarfallen zu hinterfragen, da sie dorf meist nur zur Kassenfüllerei des Staates dienen.
Gygax Marcel - kandidiert für Grossrat Kanton Bern, JCVP 12. Januar 2010 Verstoss melden
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Der Schweizer Verkehr ist dicht. Geschwindigkeitsvorgaben sind keine Empfehlungen, sondern Vorschriften, welche die Sicherheit aller VerkehrsteilnehmerInnen garantieren.
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Bei Punkt A bin ich mit Ihnen nicht einverstanden, da dies einen Generalverdacht bedeutet und zu weit geht.

Bei Punkt B muss ich Ihnen teilweise zustimmen. Wieso sollten Auto in der Schweiz erlaubt sein, die mehr als 120 fahren, wenn doch die Limite auf Autobahnen 120 Km/h ist. Das nenne ich das Problem bei der Wurzel packen, statt später bei den fehlbaren Menschen abzukassieren.
Gygax Marcel - kandidiert für Grossrat Kanton Bern, JCVP 12. Januar 2010 Verstoss melden
Weder A noch B ist realistisch. Es gibt zwar kein Grundrecht auf zu hohe Geschwindigkeiten, aber es muss erstens für den Staat machbar sein (mit verhältnismässigem Aufwand) und zweitens soll der Mensch seine Freiheit haben. Wenn jemand schneller fahren will, dann soll er das, muss allerdings je nach VErgehen mit einer mehr oder weniger hohen Strafe rechnen. Ganz verhindern kann man es sowieso nicht. Wichtig ist, dass man pragmatisch vorgeht und nicht jede Kleinigkeit bestraft, sondern die grossen Vergehen. Dabei sollten Tempoüberschreitungen wie bis anhin innerorts viel stärker bestraft werden als auf Autobahnen.
Benedikt Gerth - kandidiert für Gemeinderat Zürich, Kreis 11, CVP 12. Januar 2010 Verstoss melden
Was Sie schreiben, ergibt gelinde gesagt keinen Sinn.
Wenn der Mensch Freiheit haben soll und der Staat den Aufwand minimieren soll, dann wäre die logische Folge, dass alle so schnell fahren sollen, wie sie wollen, mit Autos, die von niemandem kontrolliert werden und auf Strassen, die von niemandem gewartet werden.
Tatsächlich geht es doch darum, einen effizienten und sicheren Strassenverkehr zu ermöglichen. Und beide von mir vorgeschlagenen Massnahmen unterstehen dieser Maxime. Automatisierte Kontrollen (auch innerorts) bedeuten keinen großen Aufwand; auch ein Verbot von schnellen Autos könnte von den Importeuren alleine umgesetzt werden.
Philippe Wampfler 12. Januar 2010 Verstoss melden
Wenn man das Wort pragmatisch weglässt ja. Aber das ganze soll ja verhältnismässig sein. Sowohl der Aufwand des Staates zur Kontrolle als auch die Freiheit des einzelnen. Es wird nicht mit Zwangsmassnahmen sichergestellt dass die Autos nicht über 120 km fahren, sondern mit regelmässigen Kontrollen. Das ist nicht dasselbe.
Ich gehe mit Ihnen einer Meinung, dass ein effizienter und sicherer Strassenverkehr das Ziel ist. Der Aufwand war bezogen auf die ursprüngliche Aussage alle Autobahnen inklusive Zufahrten zu kontrollieren. Ein Verbot von schnellen Autos ist wiederum ein unnötiger Eingriff des Staates. Zudem müsste klar abgegrenzt werden was schnelles Auto heisst. Es ist auch nicht klar aus rechtlicher Sicht wieso dann langsamere Autos weiterhin zulässig wären. Sie sehen, die Lösung ist nicht wirklich umsetzbar. Mal abgesehen vom Transitverkehr und vom Autoimport, welcher davon nicht direkt tangiert wäre.
Benedikt Gerth - kandidiert für Gemeinderat Zürich, Kreis 11, CVP 12. Januar 2010 Verstoss melden
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In der Schweiz werden die Geschwindigkeitskontrollen verwendet, um die Kassen der öffentlichen Hand zu füllen. Hinter Büschen lauernde Polizisten und versteckte Radarkästen sind nur dazu da, um von den Bürgern Geld zu kassieren. Verkehrssicherheit wird damit kein bisschen gewonnen.

Die einzigen sinnvollen Geschwindigkeitskontrollen sind gross angekündigte und weitherum angeschriebene. Wie im Ausland sollten wir in der Schweiz dazu übergehen, auf neuralgischen Strecken (z.B. A4 zwischen Winterthur und Schaffhausen) oder vor Schulen, Kindergärten und Spitälern (...) klar markierte Kontrollen durchzuführen. Wenn jeder weiss, dass es hier besonders gefährlich ist, zu schnell zu fahren und dass er oder sie ziemlich sicher auch dafür bestraft wird, ist der Verkehrssicherheit bestimmt mehr geholfen!
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Gründsätzlich bin dich deiner Meinung, dass nur Geschwindigkeitkontrollen an sicherheitsrelevanten Punkten gemacht werden dürfen.
Wenn dies nicht nachgewiesen wird, müssen die Radarfallen abmontiert werden, da es sonst nur eine Kassenfüllerei des Staates ist.
Marcel Gygax - Kandidiert für den Grossrat Bern, JCVP 17. Dezember 2009 Verstoss melden
Wie kommen Sie denn auf "Wegelagerei"? Wer sich an die Vorschrift hält, wird nicht belangt. Mit Ihrer Argumentation sagen Sie ja, dass das Rasen per se gar nichts schlechtes ist und ein jeder selbst entscheiden sollte, ob er sich an Limiten oder Regeln halten sollte.

Ich finde, es sollte viel mehr Kontrollen geben, vorallem in Vorstadtgebieten und "Zonen 30"-Strecken, wo gemeinhin gerast wird wie die Sau und wöchentlich Velofahrer und Kinder an- und überfahren werden.

Die Sicherheit von Menschen wiegt mehr als die persönliche Freiheit, das Gaspedälchen durchzudrücken!
Sebastian Dändliker - SP 19. Dezember 2009 Verstoss melden
Ich bin nicht der Meinung, dass Rasen etwas Gutes ist.

Jedoch befinden sich viele Radarfallen an überblickbaren und vielen geraden Strecken. Und dies kann nur eine Kassenfüllerei des Staates sein.

Ich stimme mit Ihnen überein, dass in 30er Zonen und sensiblen Punkten, wie Schulen und Kindergärten, die Tempokontrollen intensiviert werden müssen.

Eine Idee die ich auch gut finde ist, die von Verkehrsminister Leuenberger. Er möchte im Auto ein Gerät installieren, das mit einem Sensor die Tempolimite erkennt und dann das Auto abbremst. Dies kann auch für das Einhalten des Abstandes zum nächsten Auto gebraucht werden.

Es fehlen nicht die Ideen, sondern der Wille, um die entsprechenden Massnahmen, lösungsorientiert einzusetzen.
Marcel Gygax - Kandidiert für den Grossrat Bern, JCVP 19. Dezember 2009 Verstoss melden
Und wieder einmal kommt der SP-Mann mit dem Schlagwort Raserei! Ich denke, hier müsste man etwas differenzierter ans Thema gehen: Wenn ich auf einer geraden Strecke innerorts mit 56 statt mit 50 unterwegs bin, hat das überhaupt nichts mit Rasen zu tun, kostet mich aber 40.- CHF, die ich sonst der Wirtschaft via Konsum zur Verfügung gestellt hätte. So muss ich die Staatskassen damit füllen. Der Verkehrssicherheit dient das überhaupt nicht und mit Raserei hat das auch nichts zu tun.
In Tempo 30 Zonen in Wohnquartieren stimme ich mit Ihnen überein; da können unter Umständen auch schon 30 zuviel sein.
Sowieso sind generelle Geschwindigkeitsvorschriften nicht die ideale Lösung. Viel sinnvoller wäre eine verkehrs- und situationsabhängige Geschwindigkeitsbegrenzung. Zum Beispiel bei viel Verkehr und nassen Strassen langsamer und bei Helligkeit und wenig Verkehr auch mal schneller (z.B. auf der Autobahn auch mal auf 140 freigeben). Aber das ist wohl technisch kaum durchführbar, bzw. würde sehr viel geistige Flexibilität der Autofahrer fordern.
Christoph Magnusson - kandidiert für Gemeinderat Winterthur, FDP. Die Liberalen 21. Dezember 2009 Verstoss melden
Meine Meinung ist, dass die Abzockerei an nicht sicherheitsrelevanten Stellen aufhören muss. Dies ist nur eine Kassenfüllerei des Staates.

Wie gesagt, ich denke es muss eine technische Installation am Auto gemacht werden, damit das Auto eine Geschwindigkeitsbegrenzung vie Sensor wahrnimmt und sich automatisch dieser Geschwindigkeit anpasst.

Aber eigentlich kennt ja jeder die Strassenverkehrsordnung und muss sich daran halten, damit er keine Busse kassiert.
Marcel Gygax - Kandidiert für den Grossrat Bern, JCVP 21. Dezember 2009 Verstoss melden
Wer die Vorschriften einhält, hat auch nichts zu befürchten. Eine Geschwindigkeitsübertretung ist vermeidbar. Man kann hier nicht von Weglagerei sprechen (zumindest nicht in negativem Sinne). Regeln müssen kontrolliert werden und Übertretungen bestraft werden, so ist das nun mal mit dem Recht.
Michael E 19. Januar 2010 Verstoss melden
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Geschwindigkeitskontrollen sollen die Verkehssicherheit erhöhen. In der Realität bremst der Fahrer aber nur vor dem Radar kurz ab und beschleunigt danach wieder. Bis auf einige kritische Stellen in denen der Fahrer so gezwungen wird das Tempo anzupassen verfehlt die Massnahme also ihre Wirkung. Bei mobilen Kontrollen löst das Blitzen oft noch einen Bremsreflex aus, der unter Umständen sogar Auffahrunfälle nach sich ziehen kann. Auch scheint die Position der mobilen Kontrollen oft eher nach ökonomischen anstelle von sicherheitsrelevanten Gesichtspunkten ausgewählt zu werden. Streckenabschnitskontrollen wären da der Verkehrssicherheit eher dienlich. Allerdings sind sie kostspielig und unflexibel.
Ausserdem belasten diese Bussen vor allem Familien und Leute mit schmalem Budget, während Leute mit besser gefülltem Portemonnaie dies als ungeplante Ausgabe verbuchen. Die erziehereische Massnahme ist also nur bedingt gegeben.

Gechschwindigkeitsbussen treffen auch keine Leute, welche konsequent links oder auf der Mittelspur fahren, rechts überholen, zu nahe am vorausfahrenden Fahrzeug aufschliessen, Blaufahrer.

Auch sind sie bloss eine Momentaufnahme, bei der nicht berücksichtigt wird, ob es sich um ein kurzzeitiges überschreiten während eines Überholmanöver handelte oder um eine dauerhafte und generelle Überschreitung.

Ein Fahrtenschreiber würde hier wesentlich mehr zur Verkehrssicherheit beitragen, da er bei einem Zwischenfall Rückschlüsse auf das allgemeine Fahrverhalten sowie auf allfällige Manöver geben würde. Allerdings müssten solche Geräte flächendeckend eingeführt werden, da ansonsten ein Ungleichgewicht bei der Beweislast entsteht, solange noch Fahrzeuge ohne Blackbox im Verkehr sind.

Geschwindigkeitskontrollen != mehr Sicherheit
Geschwindigkeitskontrollen = billige BUDGETOPTIMIERUNG

Um die Verkehrssicherheit zu erhöhen, braucht es nicht Automaten am Strassenrand, sondern Leute auf der Strasse. Dies spült jedoch kein Geld in die Kassen der Polizeikorps und Kantone, sondern belastet vor allem deren Budget.
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Ein solcher Fahrtenschreiber klingt zwar gut, aber, seien wir realistisch, ist nicht wirklich durchsetzbar. Für viele wäre diese Vorstellung, Herr Staat sässe praktisch im Auto und protokolliert mit, nicht vorstellbar. Für die Sicherheit jedoch durchaus sinnvoll und fairer als Blitzer.
Michael E 19. Januar 2010 Verstoss melden
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Es braucht Kontrollen, aber die haben wir schon zuhauf. Es geht darum, dass jeder sein Fahrzeug im Griff hat. Und keine Gefährdung ist. Wenn man jetzt noch mehr Sicherheit haben will, muss man neue Aspekte beachten.
Wie gesagt; Schon mal die Opas und Omis am Steuer beobachtet? Das sind ECHTE Sicherheitsmängel!
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richtig...

da wärs sinnvoll bei erreichen eines bestimmten alters jährlich oder gar halbjährlich ärztliche Kontrollen zu verordnen, die über die reaktions- und fahrfähigkeit aufschluss geben können... !!
Adrian Zehnder 6. November 2009 Verstoss melden
Sicher eine gute Idee um die Sicherheit zu verbessern.
Im gleichen Zug müssen aber auch die Jungraser bestraft werden. Dies verursachen meist mehr Probleme als die Senioren.

Marcel Gygax - Kandidiert für den Grossrat Bern, JCVP 17. Dezember 2009 Verstoss melden
Autolenker über 70 müssen ja bekanntlicherweise regelmässig zur Kontrolle, was ja auch sinnvoll ist. Zudem ist der Führerschein auf Probe für Junglenker sicherlich sinnvoll. Wie alles muss auch der verantwortungsvolle Umgang mit dem Fahrzeug zuerst erlernt werden.
Benedikt Gerth - kandidiert für Gemeinderat Zürich, Kreis 11, CVP 12. Januar 2010 Verstoss melden
Die Senioren müssten eben auch zum Vertrauensarzt der Strassenverkehrsämter, wie die Berufschauffeure, und zwar im Abstand wie die Fahrer von Bussen und ÖV
Horst R Zbinden - kandidiert für Gemeinderat Winterthur, AL 12. Januar 2010 Verstoss melden
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Eine Busse sollte nur dann teuer sein, wenn damit eine Gefährdung geahndet wird. Dies auch nach Schwere der Gefährdung.
Bussen sollten demnach viel stärker abgestuft sein, um dem Rechnung zu tragen.
So sind die Bussen für eine Übertretung von bis zu ca. 10 kmh
massiv zu teuer, 10 Fr. wäre bestens genug.
Auch ist ein Toleranzbereich von gut 5 kmh sinnvoll, sonst schaut man nicht auf die Strasse sondern auf den Tacho, oder muss vorsichtshalber konstant zu langsam fahren.
Auch für die weiteren zusätzlichen kmh ist eine sinnvolle Abstufung der Bussenbeträge nach effektiver Gefährdung nötig.
Tempobeschränkungen müssen viel mehr auf eine wirkliche Gefahr ausgerichtet sein, sie müssen sich mit dem Gefühl eines Fahrers für eine Situation decken. Sonst erscheint das willkürlich, und wird als unsinnige Bevormundung erachtet.
Zudem muss es möglich sein, eine Busse auch in Raten abzuzahlen, nicht alle haben gleich viel Geld, wer mal eine Busse nicht bezahlen kann, muss sonst die Überweisung an den Polizeirichter in Kauf nehmen, mit all den zusätzlichen Kosten.
Eine Busse muss auf Wunsch zwingend auch im Gefängnis abgesessen werden können, weil man sich so für ungerechte Bussen soweit zur Wehr setzen kann, als man dem Staat so Kosten verursacht, wenn das häufig geschieht, wird der Staat sich mit Bussen zurücknehmen.
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Moment, habe ich das richtig verstanden? Bei 10km/h zu schnell nur 10 Franken zahlen - und das bei 5km/h Toleranz? Ich wage stark zu bezweifeln, dass sich so irgendwer dazu bewegen liesse, in einer 50er-Zone auch nur ansatzweise weniger als 65 zu fahren. Und dann soll sich der Temposünder auch noch bewusst seinen Mitbürgern bzw. dem Steuerzahler auf die Taschen legen können, um das Risiko weiterer Bussen zu minimieren? Sorry, aber das ist nicht nur realitätsfremd, das ist schlicht kompletter Blödsinn.
Oliver aus Zürich 31. Juli 2009 Verstoss melden
Oliver,
früher, und das ist noch gar nicht so lange her, da war man mit 60 innerorts noch vollständig legal unterwegs, seit der "neuen" Regelung ist man seither schon ein "Sünder", ein Tempo-Sünder eben. Und dann schreibst Du was von Steuerzahler belasten, ich komme nicht im Traum drauf was Du da meinst.
Viele Schweizer haben einen Ordnungsfimmel und einen Hang zum Hilfssheriff. O graus.
Christof Litz 1. August 2009 Verstoss melden
Seit innerorts Tempo 50 gilt, ist Tempo 60 so oder anders nicht erlaubt. Dies ist schon seit geraumer Zeit aus gutem Grund der Fall; der Hinweis auf einen "früheren" Zeitraum ohne gesetzliches Regulativ in den Anfängen des Individualverkehrs ist deshalb für die Diskussion um die aktuellen Geschwindigkeitskontrollen wenig hilfreich.

Abgesehen davon hast Du aber offenbar keine Antwort darauf, dass eine Busse von 10 Franken für eine Geschwindigkeitsübertretung von 15 km/h schlicht nicht geeignet wäre, irgendwen von besagter Übertretung abzuhalten.

Was die Sache mit dem Steuerzahler anbelangt, schriebst Du übrigens selber: "Eine Busse muss auf Wunsch zwingend auch im Gefängnis abgesessen werden können, weil man sich so für ungerechte Bussen soweit zur Wehr setzen kann, als man dem Staat so Kosten verursacht […]". Du magst das vielleicht anders sehen; der gemeinhin vorhandene Konsens geht aber dahin, dass in der Regel der Steuerzahler die Staatsausgaben finanziert. Kosten, die dem Staat verursacht werden, bezahlt so letztlich der Steuerzahler.
Oliver aus Zürich 2. August 2009 Verstoss melden
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Das Problem ist die Höhe und Abstufung der Bussen und die oft unsinnige Wahl der Tempobeschränkung. Wenn z. B. Hausbesitzer an einer breiten Strasse mit breiten Gehsteigen und kaum Fussgänger eine 30-siger. Zone durchsetzen, so tun sie dass, um ihre Liegenschaften aufzuwerten. Wer da nach Gefühl mit 50 fährt kommt so was von an die Kasse.
Dann ist die Abstufung der Bussen nicht sinnvoll, die ersten 10 Km/St dürften höchsten Fr. 10 kosten, erst wo es gefährlich wird, sollte die Busse wirklich höher werden. Mit den jetzigen Beträgen tönt das nach: "wir leeren euch schon noch, die Gesetze einzuhalten, wer nicht hören will, für den haben wir ein finanzielles Würgeeisen".
Die Wahl der Tempolimiten ist oft unsinnig, an einem Schulhaus vorbei mit schmaler Strasse bleibt 50, weil dort eben auch der Bus fährt, (sonst würde die VBZ reklamieren) breite Allen dafür mit 30?. Auch Überland oft seltsame Regelungen.
Christof Litz 30. Juli 2009 Verstoss melden
Ich stimme Christof Litz vollumfänglich zu
Horst R Zbinden - kandidiert für Gemeinderat Winterthur, AL 12. Januar 2010 Verstoss melden
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