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Die Logik hinter Geschwindigkeitskontrollen ist nicht, Geld für den Staat einzunehmen, sondern den Verkehrsfluss zu regulieren und Gesetzesübertretungen zu ahnden.
Zur Zeit werden in der Schweiz die ersten Geschwindigkeitskontrollsysteme installiert, bei denen aufgrund von zwei über mehrere Kilometer aufeinanderfolgenden Kontrollstellen die Durchschnittsgeschwindigkeit ermittelt wird. Dies erlaubt es einerseits effektivere Geschwindigkeitswerte zu eruieren, als bei stationären "Momentaufnahmen", und andrerseits kann der Fahrzeuglenker auch mal zum Überholen auf der Autobahn kurzfristig auf 130 beschleunigen, ohne genau dann geblitzt zu werden.
Das Argument, dass dieses System eine erhöhte Unfallgefahr mit sich bringt, ist leicht widerlegt: Eine Geschwindigkeitskontrolle mit "Momentaufnahme" verleitet zu brüskem Abbremsen, was die Unfallgefahr massiv erhöht, v.a. auf Autobahnen. Eine Kontrolle, die die Durchschnittsgeschwindigkeit ermittelt, führt zu regelmässigerem Verkehrsfluss ohne Bremsmanöver. Auch die Staugefahr erhöht sich mit diesem System nicht - warum denn auch? Die Höchstgeschwindigkeit wird ja durch das System nicht reduziert.
Dieses für die Schweiz neue System ist in Italien seit mehreren Jahren im Einsatz und resultierte nicht in mehr Unfällen oder Staus. Zudem wird die Aktivierung des Systems auf der Autobahn klar und deutlich angezeigt, was an sich bereits abschreckend wirkt und keinesfalls zur Staubildung führt (siehe z.B. A26 Alessandria - Genua).
Das System wird sich auch in der Schweiz bewähren und sich in Kürze in der Unfallstatistik spiegeln.
Zur Zeit werden in der Schweiz die ersten Geschwindigkeitskontrollsysteme installiert, bei denen aufgrund von zwei über mehrere Kilometer aufeinanderfolgenden Kontrollstellen die Durchschnittsgeschwindigkeit ermittelt wird. Dies erlaubt es einerseits effektivere Geschwindigkeitswerte zu eruieren, als bei stationären "Momentaufnahmen", und andrerseits kann der Fahrzeuglenker auch mal zum Überholen auf der Autobahn kurzfristig auf 130 beschleunigen, ohne genau dann geblitzt zu werden.
Das Argument, dass dieses System eine erhöhte Unfallgefahr mit sich bringt, ist leicht widerlegt: Eine Geschwindigkeitskontrolle mit "Momentaufnahme" verleitet zu brüskem Abbremsen, was die Unfallgefahr massiv erhöht, v.a. auf Autobahnen. Eine Kontrolle, die die Durchschnittsgeschwindigkeit ermittelt, führt zu regelmässigerem Verkehrsfluss ohne Bremsmanöver. Auch die Staugefahr erhöht sich mit diesem System nicht - warum denn auch? Die Höchstgeschwindigkeit wird ja durch das System nicht reduziert.
Dieses für die Schweiz neue System ist in Italien seit mehreren Jahren im Einsatz und resultierte nicht in mehr Unfällen oder Staus. Zudem wird die Aktivierung des Systems auf der Autobahn klar und deutlich angezeigt, was an sich bereits abschreckend wirkt und keinesfalls zur Staubildung führt (siehe z.B. A26 Alessandria - Genua).
Das System wird sich auch in der Schweiz bewähren und sich in Kürze in der Unfallstatistik spiegeln.
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Nach Unfällen oder bei Verkehrskontrollen kann nachträglich die Einhaltung der Geschwindigkeitslimiten überprüft werden. Zu Gunsten der rücksichtsvollen AutofahrerInnen und für tiefere Versicherungsprämien. Einzelne Versicherungen gehen einer allgemeinen Verpflichtung voraus und bieten beim Einbau tiefere Prämien an.
4 Kommentare
Anstelle des Fahrtenschreibers, welcher dem Autolenker Mehraufwand beschert, sehe ich eine obligatorische Blackbox (wie im Flugverkehr) angebracht. Damit wird das gleiche erreicht, ohne dass bei Chauffeurwechsel der Fahrtenschreiber umgestellt werden muss.Thomas Kalau - Präsident glp Oberaargau, GLP 24. März 2010 Verstoss melden
Ich halte diese Massnahme für übertrieben und zu teuer. Zudem trägt sie wenig zur Verkehrssicherheit bei: Die Fahrtenschreiber würden i.d.R. ja erst dann konsultiert, wenn bereits ein Unfall geschehen ist.Rolf Tschan - Präsident Schulkommission KPR Sigriswil, GLP 24. März 2010 Verstoss melden
Kommt dazu, dass es - nebst überhöhter Geschwindigkeit - sehr viele andere (effektive) Unfallursachen gibt. Einige wichtige davon (z.B.): Übermüdung, Unachtsamkeit, Medikamente, mangelnde Praxis...
Die Erfahrungen der Versicherungen, welche bereits KundInnen eine Blackbox einbauen liessen, zeigen eindeutig, dass sie sehr erfolgreich ist. Entscheidend ist nämlich das Bewusstsein der Benützer, dass ihre Handlungen jederzeit nachvollzogen werden können. Das steiger offenbar die Zurückhaltung.Darum ist die Massnahme alles andere als übertrieben.Roland Näf - Grossrat Bern, SP 24. März 2010 Verstoss melden
Ich bleibe dabei: Bei Wiederholungstätern ("notorische Raser") mag eine solche Massnahme sinnvoll sein. Ihre flächendeckende Einführung (auf Druck der Versicherungen, welche damit wohl vor Allem ihre Kosten auf die Autofahrer abwälzen wollen) halte ich nicht für sinnvoll.Rolf Tschan - Präsident Schulkommission KPR Sigriswil, GLP 24. März 2010 Verstoss melden
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Betagte Leute und Kinder gehören innerorts zu den gefährdetsten Verkehrsteilnehmern, sogar auf Fussgängerstreifen sind sie nicht nicht sicher. Damit Betagte und Kinder sich in Zukunft wieder frei bewegen können, muss die zulässige Geschwindigkeit soweit gesenkt werden, dass Unfälle nicht tödlich sind. Generell Tempo 30 innerorts sorgt für menschenfreundliche Städte und Dörfer.
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Als Politiker tut man gut daran, sich an die Fakten zu halten. Gemäss statistischem Jahrbuch der Stadt Zürich 2009 haben sich im Jahre 2007 (aktuellste Zahl) in der Stadt Zürich insgesamt 1624 Verkehrsunfälle ereignet (http://www.stadt-zuerich.ch/content/dam/stzh/prd/Deutsch/Statistik/Publikationsdatenbank/JB_2009_kapitel_11.pdf). Ganze 7 sind auf Überschreiten der Höchstgeschwindigkeit zurückzuführen, alle anderen 1617 Verkehrsunfälle haben andere Ursachen, meist momentane Unaufmerksamkeit und anderes. Mit anderen Worten: Überschreiten der Höchstgeschwindigkeit spielt in der Stadt Zürich als Unfallursache praktisch keine Rolle. Oder mit anderen Worten: Innerorts ist das Überschreiten der Höchstgeschwindigkeit nicht so gefährlich, wie gemeinhin behauptet.
Falsch wäre die Behauptung, dass dank der vielen Geschwindigkeitskontrollen kaum Unfälle wegen überhöhter Geschwindigkeit passieren: Überschreiten der Höchstgeschwindigkeit ist einer der häufigsten Verkehrsregelverstösse in der Stadt, so nimmt ja die Stadt Zürich jährlich rund 60 Mio. Franken Ordnungsbussen ein. Richtig ist viel mehr, dass trotz der vielen Radarkontrollen sehr oft die Höchstgschweindigkeit überschritten wird und deswegen trotzdem kaum Unfälle passieren.
Häufigste Unfallursache ist temporäre Unaufmerksamkeit. Also Ablenkung durch Beifahrer, Radio, an etwas anderes denken und den Kopf nicht bei der Sache haben, Blick in die falsche Richtung, etc. Dies zu kontrollieren ist jedoch kaum möglich. Zur Unfallreduktion tragen Radarkontrollen somit kaum bei, hingegen spülen sie Millionenbeträge in die Staatskasse.
Falsch wäre die Behauptung, dass dank der vielen Geschwindigkeitskontrollen kaum Unfälle wegen überhöhter Geschwindigkeit passieren: Überschreiten der Höchstgeschwindigkeit ist einer der häufigsten Verkehrsregelverstösse in der Stadt, so nimmt ja die Stadt Zürich jährlich rund 60 Mio. Franken Ordnungsbussen ein. Richtig ist viel mehr, dass trotz der vielen Radarkontrollen sehr oft die Höchstgschweindigkeit überschritten wird und deswegen trotzdem kaum Unfälle passieren.
Häufigste Unfallursache ist temporäre Unaufmerksamkeit. Also Ablenkung durch Beifahrer, Radio, an etwas anderes denken und den Kopf nicht bei der Sache haben, Blick in die falsche Richtung, etc. Dies zu kontrollieren ist jedoch kaum möglich. Zur Unfallreduktion tragen Radarkontrollen somit kaum bei, hingegen spülen sie Millionenbeträge in die Staatskasse.
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Es gibt viele Sachen, die mich als Autolenker nerven. Überhöhte Geschwindigkeit ist nur bedingt das schlimmste. Man muss alles in Relation sehen.
Auf einer Autobahn 130 zu fahren anstelle 120 erachte ich als weit weniger schlimm als 60 in einer 50 Zone. Wer sein Wagen mit 130 nicht beherrscht dem Gehört der Ausweis so oder so entzogen. Aber genau da hapert es schon. Stichwort: "Situationsangepasstes Fahren" - wenn ich sehe wieviele auf schmalen Strecken mit überhöhtem Tempo überhohlen wenn Minus Temperaturen herrschen kann ich nur den Kopf schütteln.
Dann kommt schon das nächste Problem, dieses penetrante drängeln und auffahren - das ist die Hauptursache von Unfällen. Aber es ist zum Volkssport mutiert, ein jeder ist wahnsinnig wichtig und hat es eilig - fast schon lächerlich.
Dann kommen so Sachen hinzu wie schlechtes putzen des Fahrzeuges im Winter, was das Unfallrisiko erheblich steigert und das ewige Zigaretten aus dem Fenster schmeissen. Sowas gehört sich nicht, dafür gibt es nicht eine einzige Entschuldigung. Solche Leute sollten auch mal 'zur Brust genommen werden' und zwar richtig.
Ich wäre für vermehrte Kontrollen innerorts. Denn dort gilt es die Fussgänger zu schützen.
Mir fehlt ein wenig der Gesunde Menschenverstand, der einem rät bei Regen halt mal nur 80 zu fahren anstelle der 120, aber bei Sonne und guter Witterung sollte auch bei 5 oder 10 KM/H nicht gleich der Henker drohn.
Das Vorurteil von 'junge Raser' lasse ich nicht so stehen. Ich weiss, dass es unter uns Jugendlichen einen Teil von einfältigen Zeitgenossen gibt aber das gilt für alle Altersklassen.
Auf einer Autobahn 130 zu fahren anstelle 120 erachte ich als weit weniger schlimm als 60 in einer 50 Zone. Wer sein Wagen mit 130 nicht beherrscht dem Gehört der Ausweis so oder so entzogen. Aber genau da hapert es schon. Stichwort: "Situationsangepasstes Fahren" - wenn ich sehe wieviele auf schmalen Strecken mit überhöhtem Tempo überhohlen wenn Minus Temperaturen herrschen kann ich nur den Kopf schütteln.
Dann kommt schon das nächste Problem, dieses penetrante drängeln und auffahren - das ist die Hauptursache von Unfällen. Aber es ist zum Volkssport mutiert, ein jeder ist wahnsinnig wichtig und hat es eilig - fast schon lächerlich.
Dann kommen so Sachen hinzu wie schlechtes putzen des Fahrzeuges im Winter, was das Unfallrisiko erheblich steigert und das ewige Zigaretten aus dem Fenster schmeissen. Sowas gehört sich nicht, dafür gibt es nicht eine einzige Entschuldigung. Solche Leute sollten auch mal 'zur Brust genommen werden' und zwar richtig.
Ich wäre für vermehrte Kontrollen innerorts. Denn dort gilt es die Fussgänger zu schützen.
Mir fehlt ein wenig der Gesunde Menschenverstand, der einem rät bei Regen halt mal nur 80 zu fahren anstelle der 120, aber bei Sonne und guter Witterung sollte auch bei 5 oder 10 KM/H nicht gleich der Henker drohn.
Das Vorurteil von 'junge Raser' lasse ich nicht so stehen. Ich weiss, dass es unter uns Jugendlichen einen Teil von einfältigen Zeitgenossen gibt aber das gilt für alle Altersklassen.
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2 Kommentare
Dem stimme ich zu.Silvio Foiera - EDU 11. Januar 2010 Verstoss melden
Wenn jemand auf der Autobahn mit 140km/h geblitzt wird, hat er keinen Grund sich zu beschweren, da er sich über die Konsequenzen seines Handels wohl im klaren sein sollte.
Allerdings gibt es auch grenzwertige Situationen, die den Verdacht aufkommen lassen, die Geschwindigkeitskontrollen würden an dieser Stelle nicht der Verkehrssicherheit, sondern eher der Kasse des zuständigen Polizeikorps dienen. So z.B. wenn der Radar Dorfauswärts unmittelbar vor dem Ende 50 Schlild steht (Dorfeinwärts wäre es ja verständlich).
Ich bin mit Ihnen einig, dass jeder der markant zu schnell fährt und geblitzt wird, sich seines Vergehens bewusst ist.Gygax Marcel - CVP 12. Januar 2010 Verstoss melden
Jedoch sind an einigen Ort, wie z.B. geraden Strecken oder übersichtlichen Stellen die Radarfallen zu hinterfragen, da sie dorf meist nur zur Kassenfüllerei des Staates dienen.
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Der Schweizer Verkehr ist dicht. Geschwindigkeitsvorgaben sind keine Empfehlungen, sondern Vorschriften, welche die Sicherheit aller VerkehrsteilnehmerInnen garantieren.
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Bei Punkt A bin ich mit Ihnen nicht einverstanden, da dies einen Generalverdacht bedeutet und zu weit geht.Gygax Marcel - CVP 12. Januar 2010 Verstoss melden
Bei Punkt B muss ich Ihnen teilweise zustimmen. Wieso sollten Auto in der Schweiz erlaubt sein, die mehr als 120 fahren, wenn doch die Limite auf Autobahnen 120 Km/h ist. Das nenne ich das Problem bei der Wurzel packen, statt später bei den fehlbaren Menschen abzukassieren.
Weder A noch B ist realistisch. Es gibt zwar kein Grundrecht auf zu hohe Geschwindigkeiten, aber es muss erstens für den Staat machbar sein (mit verhältnismässigem Aufwand) und zweitens soll der Mensch seine Freiheit haben. Wenn jemand schneller fahren will, dann soll er das, muss allerdings je nach VErgehen mit einer mehr oder weniger hohen Strafe rechnen. Ganz verhindern kann man es sowieso nicht. Wichtig ist, dass man pragmatisch vorgeht und nicht jede Kleinigkeit bestraft, sondern die grossen Vergehen. Dabei sollten Tempoüberschreitungen wie bis anhin innerorts viel stärker bestraft werden als auf Autobahnen.Benedikt Gerth - CVP 12. Januar 2010 Verstoss melden
Was Sie schreiben, ergibt gelinde gesagt keinen Sinn.Philippe Wampfler 12. Januar 2010 Verstoss melden
Wenn der Mensch Freiheit haben soll und der Staat den Aufwand minimieren soll, dann wäre die logische Folge, dass alle so schnell fahren sollen, wie sie wollen, mit Autos, die von niemandem kontrolliert werden und auf Strassen, die von niemandem gewartet werden.
Tatsächlich geht es doch darum, einen effizienten und sicheren Strassenverkehr zu ermöglichen. Und beide von mir vorgeschlagenen Massnahmen unterstehen dieser Maxime. Automatisierte Kontrollen (auch innerorts) bedeuten keinen großen Aufwand; auch ein Verbot von schnellen Autos könnte von den Importeuren alleine umgesetzt werden.
Wenn man das Wort pragmatisch weglässt ja. Aber das ganze soll ja verhältnismässig sein. Sowohl der Aufwand des Staates zur Kontrolle als auch die Freiheit des einzelnen. Es wird nicht mit Zwangsmassnahmen sichergestellt dass die Autos nicht über 120 km fahren, sondern mit regelmässigen Kontrollen. Das ist nicht dasselbe.Benedikt Gerth - CVP 12. Januar 2010 Verstoss melden
Ich gehe mit Ihnen einer Meinung, dass ein effizienter und sicherer Strassenverkehr das Ziel ist. Der Aufwand war bezogen auf die ursprüngliche Aussage alle Autobahnen inklusive Zufahrten zu kontrollieren. Ein Verbot von schnellen Autos ist wiederum ein unnötiger Eingriff des Staates. Zudem müsste klar abgegrenzt werden was schnelles Auto heisst. Es ist auch nicht klar aus rechtlicher Sicht wieso dann langsamere Autos weiterhin zulässig wären. Sie sehen, die Lösung ist nicht wirklich umsetzbar. Mal abgesehen vom Transitverkehr und vom Autoimport, welcher davon nicht direkt tangiert wäre.
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In der Schweiz werden die Geschwindigkeitskontrollen verwendet, um die Kassen der öffentlichen Hand zu füllen. Hinter Büschen lauernde Polizisten und versteckte Radarkästen sind nur dazu da, um von den Bürgern Geld zu kassieren. Verkehrssicherheit wird damit kein bisschen gewonnen.
Die einzigen sinnvollen Geschwindigkeitskontrollen sind gross angekündigte und weitherum angeschriebene. Wie im Ausland sollten wir in der Schweiz dazu übergehen, auf neuralgischen Strecken (z.B. A4 zwischen Winterthur und Schaffhausen) oder vor Schulen, Kindergärten und Spitälern (...) klar markierte Kontrollen durchzuführen. Wenn jeder weiss, dass es hier besonders gefährlich ist, zu schnell zu fahren und dass er oder sie ziemlich sicher auch dafür bestraft wird, ist der Verkehrssicherheit bestimmt mehr geholfen!
Die einzigen sinnvollen Geschwindigkeitskontrollen sind gross angekündigte und weitherum angeschriebene. Wie im Ausland sollten wir in der Schweiz dazu übergehen, auf neuralgischen Strecken (z.B. A4 zwischen Winterthur und Schaffhausen) oder vor Schulen, Kindergärten und Spitälern (...) klar markierte Kontrollen durchzuführen. Wenn jeder weiss, dass es hier besonders gefährlich ist, zu schnell zu fahren und dass er oder sie ziemlich sicher auch dafür bestraft wird, ist der Verkehrssicherheit bestimmt mehr geholfen!
6 Kommentare
Gründsätzlich bin dich deiner Meinung, dass nur Geschwindigkeitkontrollen an sicherheitsrelevanten Punkten gemacht werden dürfen.Marcel Gygax - Kandidiert für den Grossrat Bern, JCVP 17. Dezember 2009 Verstoss melden
Wenn dies nicht nachgewiesen wird, müssen die Radarfallen abmontiert werden, da es sonst nur eine Kassenfüllerei des Staates ist.
Wie kommen Sie denn auf "Wegelagerei"? Wer sich an die Vorschrift hält, wird nicht belangt. Mit Ihrer Argumentation sagen Sie ja, dass das Rasen per se gar nichts schlechtes ist und ein jeder selbst entscheiden sollte, ob er sich an Limiten oder Regeln halten sollte.Gelöschter User 19. Dezember 2009 Verstoss melden
Ich finde, es sollte viel mehr Kontrollen geben, vorallem in Vorstadtgebieten und "Zonen 30"-Strecken, wo gemeinhin gerast wird wie die Sau und wöchentlich Velofahrer und Kinder an- und überfahren werden.
Die Sicherheit von Menschen wiegt mehr als die persönliche Freiheit, das Gaspedälchen durchzudrücken!
Ich bin nicht der Meinung, dass Rasen etwas Gutes ist.Marcel Gygax - Kandidiert für den Grossrat Bern, JCVP 19. Dezember 2009 Verstoss melden
Jedoch befinden sich viele Radarfallen an überblickbaren und vielen geraden Strecken. Und dies kann nur eine Kassenfüllerei des Staates sein.
Ich stimme mit Ihnen überein, dass in 30er Zonen und sensiblen Punkten, wie Schulen und Kindergärten, die Tempokontrollen intensiviert werden müssen.
Eine Idee die ich auch gut finde ist, die von Verkehrsminister Leuenberger. Er möchte im Auto ein Gerät installieren, das mit einem Sensor die Tempolimite erkennt und dann das Auto abbremst. Dies kann auch für das Einhalten des Abstandes zum nächsten Auto gebraucht werden.
Es fehlen nicht die Ideen, sondern der Wille, um die entsprechenden Massnahmen, lösungsorientiert einzusetzen.
Und wieder einmal kommt der SP-Mann mit dem Schlagwort Raserei! Ich denke, hier müsste man etwas differenzierter ans Thema gehen: Wenn ich auf einer geraden Strecke innerorts mit 56 statt mit 50 unterwegs bin, hat das überhaupt nichts mit Rasen zu tun, kostet mich aber 40.- CHF, die ich sonst der Wirtschaft via Konsum zur Verfügung gestellt hätte. So muss ich die Staatskassen damit füllen. Der Verkehrssicherheit dient das überhaupt nicht und mit Raserei hat das auch nichts zu tun.Christoph Magnusson - Kreisschulpflege Winterthur-Veltheim, FDP. Die Liberalen 21. Dezember 2009 Verstoss melden
In Tempo 30 Zonen in Wohnquartieren stimme ich mit Ihnen überein; da können unter Umständen auch schon 30 zuviel sein.
Sowieso sind generelle Geschwindigkeitsvorschriften nicht die ideale Lösung. Viel sinnvoller wäre eine verkehrs- und situationsabhängige Geschwindigkeitsbegrenzung. Zum Beispiel bei viel Verkehr und nassen Strassen langsamer und bei Helligkeit und wenig Verkehr auch mal schneller (z.B. auf der Autobahn auch mal auf 140 freigeben). Aber das ist wohl technisch kaum durchführbar, bzw. würde sehr viel geistige Flexibilität der Autofahrer fordern.
Meine Meinung ist, dass die Abzockerei an nicht sicherheitsrelevanten Stellen aufhören muss. Dies ist nur eine Kassenfüllerei des Staates.Marcel Gygax - Kandidiert für den Grossrat Bern, JCVP 21. Dezember 2009 Verstoss melden
Wie gesagt, ich denke es muss eine technische Installation am Auto gemacht werden, damit das Auto eine Geschwindigkeitsbegrenzung vie Sensor wahrnimmt und sich automatisch dieser Geschwindigkeit anpasst.
Aber eigentlich kennt ja jeder die Strassenverkehrsordnung und muss sich daran halten, damit er keine Busse kassiert.
Wer die Vorschriften einhält, hat auch nichts zu befürchten. Eine Geschwindigkeitsübertretung ist vermeidbar. Man kann hier nicht von Weglagerei sprechen (zumindest nicht in negativem Sinne). Regeln müssen kontrolliert werden und Übertretungen bestraft werden, so ist das nun mal mit dem Recht.Michael E 19. Januar 2010 Verstoss melden
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Geschwindigkeitskontrollen sollen die Verkehssicherheit erhöhen. In der Realität bremst der Fahrer aber nur vor dem Radar kurz ab und beschleunigt danach wieder. Bis auf einige kritische Stellen in denen der Fahrer so gezwungen wird das Tempo anzupassen verfehlt die Massnahme also ihre Wirkung. Bei mobilen Kontrollen löst das Blitzen oft noch einen Bremsreflex aus, der unter Umständen sogar Auffahrunfälle nach sich ziehen kann. Auch scheint die Position der mobilen Kontrollen oft eher nach ökonomischen anstelle von sicherheitsrelevanten Gesichtspunkten ausgewählt zu werden. Streckenabschnitskontrollen wären da der Verkehrssicherheit eher dienlich. Allerdings sind sie kostspielig und unflexibel.
Ausserdem belasten diese Bussen vor allem Familien und Leute mit schmalem Budget, während Leute mit besser gefülltem Portemonnaie dies als ungeplante Ausgabe verbuchen. Die erziehereische Massnahme ist also nur bedingt gegeben.
Gechschwindigkeitsbussen treffen auch keine Leute, welche konsequent links oder auf der Mittelspur fahren, rechts überholen, zu nahe am vorausfahrenden Fahrzeug aufschliessen, Blaufahrer.
Auch sind sie bloss eine Momentaufnahme, bei der nicht berücksichtigt wird, ob es sich um ein kurzzeitiges überschreiten während eines Überholmanöver handelte oder um eine dauerhafte und generelle Überschreitung.
Ein Fahrtenschreiber würde hier wesentlich mehr zur Verkehrssicherheit beitragen, da er bei einem Zwischenfall Rückschlüsse auf das allgemeine Fahrverhalten sowie auf allfällige Manöver geben würde. Allerdings müssten solche Geräte flächendeckend eingeführt werden, da ansonsten ein Ungleichgewicht bei der Beweislast entsteht, solange noch Fahrzeuge ohne Blackbox im Verkehr sind.
Geschwindigkeitskontrollen != mehr Sicherheit
Geschwindigkeitskontrollen = billige BUDGETOPTIMIERUNG
Um die Verkehrssicherheit zu erhöhen, braucht es nicht Automaten am Strassenrand, sondern Leute auf der Strasse. Dies spült jedoch kein Geld in die Kassen der Polizeikorps und Kantone, sondern belastet vor allem deren Budget.
Ausserdem belasten diese Bussen vor allem Familien und Leute mit schmalem Budget, während Leute mit besser gefülltem Portemonnaie dies als ungeplante Ausgabe verbuchen. Die erziehereische Massnahme ist also nur bedingt gegeben.
Gechschwindigkeitsbussen treffen auch keine Leute, welche konsequent links oder auf der Mittelspur fahren, rechts überholen, zu nahe am vorausfahrenden Fahrzeug aufschliessen, Blaufahrer.
Auch sind sie bloss eine Momentaufnahme, bei der nicht berücksichtigt wird, ob es sich um ein kurzzeitiges überschreiten während eines Überholmanöver handelte oder um eine dauerhafte und generelle Überschreitung.
Ein Fahrtenschreiber würde hier wesentlich mehr zur Verkehrssicherheit beitragen, da er bei einem Zwischenfall Rückschlüsse auf das allgemeine Fahrverhalten sowie auf allfällige Manöver geben würde. Allerdings müssten solche Geräte flächendeckend eingeführt werden, da ansonsten ein Ungleichgewicht bei der Beweislast entsteht, solange noch Fahrzeuge ohne Blackbox im Verkehr sind.
Geschwindigkeitskontrollen != mehr Sicherheit
Geschwindigkeitskontrollen = billige BUDGETOPTIMIERUNG
Um die Verkehrssicherheit zu erhöhen, braucht es nicht Automaten am Strassenrand, sondern Leute auf der Strasse. Dies spült jedoch kein Geld in die Kassen der Polizeikorps und Kantone, sondern belastet vor allem deren Budget.
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Ein solcher Fahrtenschreiber klingt zwar gut, aber, seien wir realistisch, ist nicht wirklich durchsetzbar. Für viele wäre diese Vorstellung, Herr Staat sässe praktisch im Auto und protokolliert mit, nicht vorstellbar. Für die Sicherheit jedoch durchaus sinnvoll und fairer als Blitzer.Michael E 19. Januar 2010 Verstoss melden
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