Mehr Geschwindigkeitskontrollen = mehr Sicherheit

Darum geht die Debatte


Es ärgert mich, wenn auf der Autobahn ein tiefergelegter BMW mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit an mir vorbeizieht. Weil es gefährlich ist. Und trotzdem schwillt der halben Schweiz der Kamm, wenn mehr (Radar-)Kontrolle gefordert wird. "Staatliche Abzocke" und "Eingriff in die persönliche Freiheit" sind noch charmantere Reaktionen.

Wenn der Staat Bussen für zu schnelles Fahren ausspricht, ist das jedoch kein Raubrittertum, sondern ein polizeilicher Akt zur Erhöhung der öffentlichen Sicherheit. Ich sehe deshalb keinen vernünftigen Grund, weshalb an gefährlichen Stellen, auf Autobahnen und kritischen Landstrassen nicht mehr fixe Kontrollpunkte eingerichtet werden sollten. Wer mit 160 km/h geblitzt wird, hat es nicht besser verdient. Eine breit angelegte Überwachung würde mehr Sicherheit für alle garantieren. Alles andere bedeutet eine Kapitulation des Rechtsstaates vor dem Stammtisch.

Debatte http://radarkontrollen.politnetz.ch
Geschrieben 30. Juli 16:43, Michael Jäger
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Viele fahren notorisch Links und wechseln viel zu wenig Flexibel die Spur. Vor allem bei LKW-Verkehr ist die rechte Spur sehr weitläufig zwischen den LKWs frei.
Schade startet das ASTRA nicht eine Kampagne für mehr rechtsfahren.

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6 Kommentare
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Die Amerikaner haben eine ausgeglichenere Verkehrsdisziplin als wir. Ich denke nicht, dass rechts überholen in der Schweiz etwas bringt - ausser wilden Slalomfahrern und geringerer Verkehrssicherheit. Zudem ist die Zeitersparnis, auf Schweizer Strecken und Geschwindigkeiten hinunter gebrochen, minim und unproportional zu eingegangener Nervenbelastung und Risiko.

Genau genommen darf man in den USA auch nicht rechts überholen, sondern nur vorfahren. D.h. wer von einer linken Fahrspur nach rechts wechselt, um im Anschluss an den Vorfahr-Vorgang wieder auf die linke Spur zurück zu wechseln, macht sich auch in den USA strafbar. Rechts vorfahren, ohne direkt anschliessenden Fahrspurwechsel nach links ist erlaubt.

Da die meisten Schweizer Autobahnen nur 2-spurig sind, funktioniert dieses System sowieso nicht - wie Sie korrekt sagen aufgrund des LKW-Verkehrs auf der rechten Spur. Folglich würde der gefürchtete Slalomeffekt eintreten und die Verkehrssicherheit für alle reduzieren.
Thomas Kalau - Präsident glp Oberaargau, GLP 17. August 2010 Verstoss melden
Ich schliesse mich den Ausführungen von Thomas an.

Auf den Schweizer Autobahnen wird ohnehin schon genug gedrängelt. Wenn man dann noch rechts überholen dürfte wird dies zunehmen.

Man sollte sich vor allem mal bewusst werden, dass man kaum schneller ankommt, auch wenn man 150 auf der Autobahn fährt. Es gibt also de facto keinen Grund a) die Höchtgeschwindigkeit hochzusetzen, und b) das Rechtsüberholen zu gestatten.
Severin Müller - SP-Fachkommission für soziale Sicherheit und Gesundheit Bern, SP 17. August 2010 Verstoss melden
Die Forderung ist zu unterstützen. Rechts überholen auf Autobahnen ist beileibe nicht so gefährlich, wie dies der Stammtisch immer wieder behauptet.

Fakt ist vielmehr folgendes: Im Jahre 2009 haben sich auf Autobahnen im Kanton Zürich 1740 Verkehrsunfälle ereignet. Davon waren lediglich deren 3 wegen Rechts Überholen (Quelle: Verkehrsunfallstatistik des Kantons Zürich [VUSTA]).

Somit erweist sich die von (ohnehin nur selbsternannten) Verkehrssicherheits-/Unfallexperten und "Raserjägern" immer wieder aufgestellte Behauptung, wonach rechts überholen gefährlich sei, als faktenfreies Geschwätz ohne die geringste wissenschaftliche Basis.

Die Tatsache, dass sehr oft rechts überholt wird, dies aber (praktisch) nie zu Unfallen führt, bewiest, dass dieser Verkehrsvorgang nicht gefährlich ist.

Dies ganz im Gegensatz zu den Auffahrunfällen: Deren gab es ganze 671. Damit ist die Gefährlichkeit des mangelnden Abstandes und der mangelnden Aufmerksamkeit beim Hintereinanderfahren bewiesen.
Bruno Amacker - Gemeinderat Zürich, SVP 20. August 2010 Verstoss melden
@ Bruno Amacker

Ich bezweifle dennoch den Nutzen. Der Zeitgewinn ist minimal.
Severin Müller - SP-Fachkommission für soziale Sicherheit und Gesundheit Bern, SP 20. August 2010 Verstoss melden
Innerhalb der Geschwindigkeitslinmite rechts überholen soll erlaubt werden, rechts überholt werden soll streng gebüsst werden. Man soll die Linksfahrer büssen, nicht die Rechtsüberholer.
Marc Wäckerlin - kandidiert für Kantonsrat Zürich, Piraten 21. August 2010 Verstoss melden
Die meisten Linksfahrer fahren im Bereich der Höchstgeschwindigkeit. Wer möchte da noch überholen? leider sind es ganz viele, die ihre Termine verpassten oder zu spät aufgestanden sind. Ob dann das Rechtsüberholen auch Früchte trägt, ist zu bezweifeln. Allzuoft ist das Ego im Spiel. ich beherrsche die Situation, bis jetzt ist es immer gut gegangen. Rowdytum ? Nein, die Zulassungsbehörden arbeiten mit unzulänglichen Mitteln. Die Politiker geben ihnen ja diese in die Hand. Bei über 70 Jährigen hat man das Problem im Griff, oder genauer gesagt, nahezu. Bei allen anderen ab 18 Jahren scheinen die Faktoren Gesundheit und Psyche keine Rolle zu spielen. Man kann schon salopp sagen: denken beim Lenken, besser wäre : überdenken beim Vorschriften erstellen. Auch Verkehrsvorschriften werden regelmässig den Bedürfnissen angepasst, nur die, für die Lenker werden sind immer noch die Alten !
Michael Meienhofer - Parteilos 23. August 2010 Verstoss melden
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Die Logik hinter Geschwindigkeitskontrollen ist nicht, Geld für den Staat einzunehmen, sondern den Verkehrsfluss zu regulieren und Gesetzesübertretungen zu ahnden.

Zur Zeit werden in der Schweiz die ersten Geschwindigkeitskontrollsysteme installiert, bei denen aufgrund von zwei über mehrere Kilometer aufeinanderfolgenden Kontrollstellen die Durchschnittsgeschwindigkeit ermittelt wird. Dies erlaubt es einerseits effektivere Geschwindigkeitswerte zu eruieren, als bei stationären "Momentaufnahmen", und andrerseits kann der Fahrzeuglenker auch mal zum Überholen auf der Autobahn kurzfristig auf 130 beschleunigen, ohne genau dann geblitzt zu werden.

Das Argument, dass dieses System eine erhöhte Unfallgefahr mit sich bringt, ist leicht widerlegt: Eine Geschwindigkeitskontrolle mit "Momentaufnahme" verleitet zu brüskem Abbremsen, was die Unfallgefahr massiv erhöht, v.a. auf Autobahnen. Eine Kontrolle, die die Durchschnittsgeschwindigkeit ermittelt, führt zu regelmässigerem Verkehrsfluss ohne Bremsmanöver. Auch die Staugefahr erhöht sich mit diesem System nicht - warum denn auch? Die Höchstgeschwindigkeit wird ja durch das System nicht reduziert.

Dieses für die Schweiz neue System ist in Italien seit mehreren Jahren im Einsatz und resultierte nicht in mehr Unfällen oder Staus. Zudem wird die Aktivierung des Systems auf der Autobahn klar und deutlich angezeigt, was an sich bereits abschreckend wirkt und keinesfalls zur Staubildung führt (siehe z.B. A26 Alessandria - Genua).

Das System wird sich auch in der Schweiz bewähren und sich in Kürze in der Unfallstatistik spiegeln.
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Nach Unfällen oder bei Verkehrskontrollen kann nachträglich die Einhaltung der Geschwindigkeitslimiten überprüft werden. Zu Gunsten der rücksichtsvollen AutofahrerInnen und für tiefere Versicherungsprämien. Einzelne Versicherungen gehen einer allgemeinen Verpflichtung voraus und bieten beim Einbau tiefere Prämien an.
10 Kommentare
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Anstelle des Fahrtenschreibers, welcher dem Autolenker Mehraufwand beschert, sehe ich eine obligatorische Blackbox (wie im Flugverkehr) angebracht. Damit wird das gleiche erreicht, ohne dass bei Chauffeurwechsel der Fahrtenschreiber umgestellt werden muss.
Thomas Kalau - Präsident glp Oberaargau, GLP 24. März 2010 Verstoss melden
Ich halte diese Massnahme für übertrieben und zu teuer. Zudem trägt sie wenig zur Verkehrssicherheit bei: Die Fahrtenschreiber würden i.d.R. ja erst dann konsultiert, wenn bereits ein Unfall geschehen ist.

Kommt dazu, dass es - nebst überhöhter Geschwindigkeit - sehr viele andere (effektive) Unfallursachen gibt. Einige wichtige davon (z.B.): Übermüdung, Unachtsamkeit, Medikamente, mangelnde Praxis...
Rolf Tschan - GLP 24. März 2010 Verstoss melden
Die Erfahrungen der Versicherungen, welche bereits KundInnen eine Blackbox einbauen liessen, zeigen eindeutig, dass sie sehr erfolgreich ist. Entscheidend ist nämlich das Bewusstsein der Benützer, dass ihre Handlungen jederzeit nachvollzogen werden können. Das steiger offenbar die Zurückhaltung.Darum ist die Massnahme alles andere als übertrieben.
Roland Näf - Grossrat Bern, SP 24. März 2010 Verstoss melden
Ich bleibe dabei: Bei Wiederholungstätern ("notorische Raser") mag eine solche Massnahme sinnvoll sein. Ihre flächendeckende Einführung (auf Druck der Versicherungen, welche damit wohl vor Allem ihre Kosten auf die Autofahrer abwälzen wollen) halte ich nicht für sinnvoll.
Rolf Tschan - GLP 24. März 2010 Verstoss melden
Es gibt bessere Lösungen als immer mehr staatliche Überwachung, Kontrolle und Beschränkungen. Ich werde niemals einen Fahrtenschreiber in meinem Auto tolerieren.
Marc Wäckerlin - kandidiert für Kantonsrat Zürich, Piraten 21. August 2010 Verstoss melden
Ja ja, die Blckbox oder der Fahrtenschreiber. dann müssten die dazugehörenden Vorschriften aber auch konsequent durchgesetzt werden. So etwa wie beim Schwerverkehr. Dort wird gut durchgegriffen und die Fehlbaren spüren die Konsequenzen hart. Aber woher nehmen wir die Kontrolleure? Wer bezahlt diese? aus der Bussenkasse? Wenn wir weniger Verkehrsunfälle wollen, weniger Tote auf den Strassen, weniger Rowdytum und Raserei, dann müssen einschneidende Eingriffe in die Privatsphäre in Kauf genommen werden (wie Beschlagnahming des Verkehrsmittel, ggf. Fahrausweisentzug auf Lebenszeit und bei Wiederholungstätern (die, die sich als Justitz- und Vorschriftenopfer bezeichen) einfach Gefängniss ohne Bewährung. Knastplätze gibt es genug - wenn nicht die Falschen dort sitzen würden.
Michael Meienhofer - Parteilos 23. August 2010 Verstoss melden
Was wohl Marc Wäckerlin zu verbergen hat, dass er keine Blackbox im Auto will? Ich bin gegen Fahrtenschreiber (wegen des Aufwandes für den Fahrer), aber für die Blackbox. Die Blackbox ist ein passives Instrument und nach einem Unfall hat man genaue Daten über den Unfallhergang. In Flugzeugen ist die Blackbox ja auch in der Lage, Pilotengespräche aufzuzeichnen und niemand kümmert sich darum, bis es zu einem Unglück kommt. Und dann sind die letzten 30 Minuten ausschlaggebend - was vorher war ist nicht mehr in der Blackbox gespeichert. Aufgrund der Blackbox-Daten können auch Rückschlüsse auf Unachtsamkeit, Übermüdung, fehlende Praxis etc. gezogen werden - also eigentlich ein narrensicheres Instrument zur Erhöhung der Verkehrssicherheit.
Thomas Kalau - Präsident glp Oberaargau, GLP 26. August 2010 Verstoss melden
Thomas, Du enttäuschst mich masslos. Von Dir hätte ich den wirklich einfach nur d***** Spruch von, «Bitte überwacht mich, ich habe ja nichts zu verbergen!», nicht erwarten. Schade.
Marc Wäckerlin - kandidiert für Kantonsrat Zürich, Piraten 26. August 2010 Verstoss melden
Ich muss Marc zustimmen, nur weil man etwas Überwachendes nicht haben will, heisst das noch lange nicht, dass man etwas zu verbergen hat.
Wenn die Blackbox wirklich nur die letzten 30 Minuten aufzeichnet, und sie ausschliesslich bei einem Unfall konsultiert wird, habe ich nichts gegen eine in meinem Fahrzeug. Jedoch bezweifle ich, dass diese Methode (wie auch ein Fahrtenschreiber) eine reale Verminderung von Unfällen zur Folge hat.
Matthias Müller - Piraten 26. August 2010 Verstoss melden
Sorry, Marc, aber diesen Spruch unterstütze ich in keiner Weise. Die Blackbox ist ein Gerät zur Förderung der Verkehrssicherheit (passives Wissen) und hat nichts mit meiner permanenten Überwachung zu tun. Ich bin gegen eine permanente Überwachung, aber ehrlich gesagt, kannst weder du noch ich dieser ausweichen (Internet-Spuren, Kreditkarten, Cumulus-Karte, Flugreisen, Pass- und Visumanträge, usw.usw.). Die Blackbox ist ein Gerät, dass die letzten 30 Minuten aufzeichnet - im Internet kannst du dein gesamtes Leben zurückverfolgen. Deshalb verstehe ich das ganze Gezetere um diese Box nicht. Es erinnert mich an die Einführung der Katalysatoren vor Jahren: Alle schrien auf - Autoindustrie, Treibstoffindustrie, Konsumenten - und dann kam die Zeit, wo alle stolz "Katalysator" hinten an ihren Golf klebten - und heute kümmert's keinen Schwan mehr. Mit der Blackbox dürfte es sich ähnlich verhalten - es ist KEINE permanente Überwachung!
Thomas Kalau - Präsident glp Oberaargau, GLP 26. August 2010 Verstoss melden
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Betagte Leute und Kinder gehören innerorts zu den gefährdetsten Verkehrsteilnehmern, sogar auf Fussgängerstreifen sind sie nicht nicht sicher. Damit Betagte und Kinder sich in Zukunft wieder frei bewegen können, muss die zulässige Geschwindigkeit soweit gesenkt werden, dass Unfälle nicht tödlich sind. Generell Tempo 30 innerorts sorgt für menschenfreundliche Städte und Dörfer.
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Der Wildwuchs im Strassenverkehr geht Hand in Hand mit der ungebremsten Einwanderungspolitik der Linken.
Daniel M Münger 23. August 2010 Verstoss melden
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Als Politiker tut man gut daran, sich an die Fakten zu halten. Gemäss statistischem Jahrbuch der Stadt Zürich 2009 haben sich im Jahre 2007 (aktuellste Zahl) in der Stadt Zürich insgesamt 1624 Verkehrsunfälle ereignet (http://www.stadt-zuerich.ch/content/dam/stzh/prd/Deutsch/Statistik/Publikationsdatenbank/JB_2009_kapitel_11.pdf). Ganze 7 sind auf Überschreiten der Höchstgeschwindigkeit zurückzuführen, alle anderen 1617 Verkehrsunfälle haben andere Ursachen, meist momentane Unaufmerksamkeit und anderes. Mit anderen Worten: Überschreiten der Höchstgeschwindigkeit spielt in der Stadt Zürich als Unfallursache praktisch keine Rolle. Oder mit anderen Worten: Innerorts ist das Überschreiten der Höchstgeschwindigkeit nicht so gefährlich, wie gemeinhin behauptet.

Falsch wäre die Behauptung, dass dank der vielen Geschwindigkeitskontrollen kaum Unfälle wegen überhöhter Geschwindigkeit passieren: Überschreiten der Höchstgeschwindigkeit ist einer der häufigsten Verkehrsregelverstösse in der Stadt, so nimmt ja die Stadt Zürich jährlich rund 60 Mio. Franken Ordnungsbussen ein. Richtig ist viel mehr, dass trotz der vielen Radarkontrollen sehr oft die Höchstgschweindigkeit überschritten wird und deswegen trotzdem kaum Unfälle passieren.
Häufigste Unfallursache ist temporäre Unaufmerksamkeit. Also Ablenkung durch Beifahrer, Radio, an etwas anderes denken und den Kopf nicht bei der Sache haben, Blick in die falsche Richtung, etc. Dies zu kontrollieren ist jedoch kaum möglich. Zur Unfallreduktion tragen Radarkontrollen somit kaum bei, hingegen spülen sie Millionenbeträge in die Staatskasse.
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Vielen Dank für das recherchieren der Zahlen. Es ist bedenklich, wie schnell heutzutage zusätzliche staatliche Kontrollen gefordert wird, ohne zu überprüfen, was damit tatsächlich erreicht werden kann.
Luzius Meisser - GLP 5. August 2010 Verstoss melden
Ich glaube nicht, dass sich die Einnahmen von Radarkontrollen nur im geringsten mit den Einnahmen durch den ruhenden Verkehr messen lassen. Es wäre hier eine genauere Statistik nötig.

Das einträglichste Geschäft sind eindeutig parkierte Autos. Aufgrund dieses Sachverhaltes stehen mir die Haare zu Berge, wenn man behaupten will, Geschwindigkeitskontrollen seien berechtigt, wo doch die stehenden Verkehrteilnehmer die meisten Einnahmen generieren.

Die meisten Unfälle passieren durch Velofahrer, die weder eine Prüfung, noch Wissen der Verkehrsregeln brauchen, um ihre Vehikel zu bewegen.
Daniel M Münger 20. August 2010 Verstoss melden
"Die meisten Unfälle passieren durch Velofahrer"
So, und wieso sind denn gemäss oben verlinkter Statistik nur an 10 % der Unfälle überhaupt Velofahrer beteiligt?
David H - Piraten 22. August 2010 Verstoss melden
Weil sie die Verkehrunfälle zwar verursachen, mangels Identifizierbarkeit aber Fahrerflucht begehen können, und so nicht in dieser oder einer anderen Statistik erfasst werden. Oder leben Sie in einer Gemeinde, in der sich alle Velofahrer Gesetzeskonform benehmen? Ich nicht. Kürzlich habe ich erlebt, wie ein Fussgänger auf dem Trottoir einem rasenden Velofahrer auswich. Direkt vor ein Auto. Wer erscheint hier in der Statistik?
Daniel M Münger 23. August 2010 Verstoss melden
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Es gibt viele Sachen, die mich als Autolenker nerven. Überhöhte Geschwindigkeit ist nur bedingt das schlimmste. Man muss alles in Relation sehen.

Auf einer Autobahn 130 zu fahren anstelle 120 erachte ich als weit weniger schlimm als 60 in einer 50 Zone. Wer sein Wagen mit 130 nicht beherrscht dem Gehört der Ausweis so oder so entzogen. Aber genau da hapert es schon. Stichwort: "Situationsangepasstes Fahren" - wenn ich sehe wieviele auf schmalen Strecken mit überhöhtem Tempo überhohlen wenn Minus Temperaturen herrschen kann ich nur den Kopf schütteln.
Dann kommt schon das nächste Problem, dieses penetrante drängeln und auffahren - das ist die Hauptursache von Unfällen. Aber es ist zum Volkssport mutiert, ein jeder ist wahnsinnig wichtig und hat es eilig - fast schon lächerlich.

Dann kommen so Sachen hinzu wie schlechtes putzen des Fahrzeuges im Winter, was das Unfallrisiko erheblich steigert und das ewige Zigaretten aus dem Fenster schmeissen. Sowas gehört sich nicht, dafür gibt es nicht eine einzige Entschuldigung. Solche Leute sollten auch mal 'zur Brust genommen werden' und zwar richtig.

Ich wäre für vermehrte Kontrollen innerorts. Denn dort gilt es die Fussgänger zu schützen.

Mir fehlt ein wenig der Gesunde Menschenverstand, der einem rät bei Regen halt mal nur 80 zu fahren anstelle der 120, aber bei Sonne und guter Witterung sollte auch bei 5 oder 10 KM/H nicht gleich der Henker drohn.

Das Vorurteil von 'junge Raser' lasse ich nicht so stehen. Ich weiss, dass es unter uns Jugendlichen einen Teil von einfältigen Zeitgenossen gibt aber das gilt für alle Altersklassen.
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Genau. Es ist eine Illusion zu glauben, dass die Strassen durch strengere Geschwindigkeitskontrollen wesentlich sicherer würden. Viel gefährlicher sind Unaufmerksamkeit, rücksichtsloses Fahren oder zu Nahe auffahren. Ein gelangweilter, unaufmerksamer Fahrer der eine halbe Stunde mit 30 unterwegs ist, ist wesentlich gefährlicher als ein aufmerksamer Fahrer der für die gleiche Strecke eine Viertelstunde mit 60 unterwegs ist.
Luzius Meisser - GLP 5. August 2010 Verstoss melden
Genau auch meine Meinung. Hierzu ein kleines Beispiel, welches mich persönlich extrem aufgeregt hat.

Ich fahre ausserorts in einer Tempo 60 Zone einem älteren Herren hinterher, welcher konstant Tempo 50 drauf hat. Ist weiter nicht schlimm, wenn er sich nicht so sicher ist, soll er doch ein wenig langsamer fahren. Dann kommt das Tempo 50 Schild Anfangs des nächsten Dorfes und der gute Herr beschleunigt auf Tempo 60, während der Weg an mehreren Schulwegen, Fussgängerstreifen und Schulhäusern vorbei führt! Dies sind für mich die wirklich gefährlichen Strassenteilnehmer! Und wo ist in einem solchen Fall die Polizei oder eine Radarfalle? Solchen Leute gehören nicht hinter das Steuer eines Autos!
Sandro Portmann 17. August 2010 Verstoss melden
Wir müssen nur noch mehr undisziplinierte Ausländer in die Schweiz lassen, dann dürfen wir in absehbarer Zeit wirklich alle nur noch zu Fuss unterwegs sein.
Daniel M Münger 23. August 2010 Verstoss melden
Ich frage mich, Daniel, was die Problematik der Verkehrssicherheit mit dem Ausländeranteil zu tun hat. Ich muss ehrlich sagen, dass ich mich nicht an eine brenzlige Situation erinnern könnte, in der ein Ausländer am Steuer sass. Mir schien, dass es vorwiegend Schweizer waren. Auf Autobahnen drängeln in erster Linie auch Schweizer, welche sich extrem wichtig fühlen und einen Termin haben, der über Leben und Tod entscheidet. Dabei sind es meistens Fahrzeuge in der Kategorie Mercedes E oder S Klasse, sowie grosse Audis. Hier auf Ausländer zu schiessen ist definitiv am Ziel vorbeigeschossen!
Sandro Portmann 25. August 2010 Verstoss melden
Die bösen Ausländer sind eben immer Schuld an allem. Und wenn es nicht die Ausländer sind, sind es die bösen Linken und Grünen (obwohl die in den eidg. Räten keine Mehrheit haben).
Severin Müller - SP-Fachkommission für soziale Sicherheit und Gesundheit Bern, SP 25. August 2010 Verstoss melden
@Sandro - Weshalb Ausländer?
@Severin - Böse habe ich nicht geschrieben.
Es ist eine Frage der Sozialkompetenz, sowie der Allgemeinbildung und ganz stark des Charakters, wie man (egal was für ein Fahrzeug), fährt. Leider ist es so, das in anderen Ländern tatsächlich der Führerschein käuflich erworben werden kann. Unsere Erziehung lässt so einen Gedanken schon gar nicht aufkommen. Aber wenn's so Sitte ist?
Als Stadtzürcher Gewerbler sehe ich tagtäglich, das ca.50% der Verkehrsteilnehmer eigentlich im Verkehr nichts zu suchen hätten. Betrifft vor allem Fahrräder. In einer Stadt ist ein Verkehrsfluss sehr darauf angewiesen, das man bspw.Konsequent den Reissverschluss einhält. Wie aber fährt ein Taxifahrer? Wie er es auf dem grossen Parkplatz (Aldi?) in seiner Heimat gelernt hat. Drängler ordne ich fast ausschliesslich den öst- und südlicheren Ländern zu. Das Machogehabe haben Schweizer ganz einfach nicht nötig :-)
Daniel M Münger 26. August 2010 Verstoss melden
Das mag in der Stadt so sein, Daniel. Ich wohne in der Agglomeration und bin auch viel Überland unterwegs. Hier mache ich einfach die Feststellung, v.a. mit dem Motorrad, dass auch viele Schweizer nicht gerade vorsichtig und vorausschauend unterwegs sind. Mit Ausländern, Touristen mal ausgenommen, habe ich bis jetzt wenig schlechte Erfahrungen gemacht. Man kann nicht immer alles auf die Ausländer abschieben. Auch Schweizer Taxifahrer wissen manchmal nicht, wie blöd sie fahren sollen. Das hat absolut nichts mit der Staatszugehörigkeit zu tun. Bei den Taxifahrern denke ich eher, dass die von den Kunden, welche immer möglichst schnell zum Ziel kommen wollen, zu einer riskanten fahrweise gedrängt werden.
Sandro Portmann 26. August 2010 Verstoss melden
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5 Kommentare
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Dem stimme ich zu.
Wenn jemand auf der Autobahn mit 140km/h geblitzt wird, hat er keinen Grund sich zu beschweren, da er sich über die Konsequenzen seines Handels wohl im klaren sein sollte.
Allerdings gibt es auch grenzwertige Situationen, die den Verdacht aufkommen lassen, die Geschwindigkeitskontrollen würden an dieser Stelle nicht der Verkehrssicherheit, sondern eher der Kasse des zuständigen Polizeikorps dienen. So z.B. wenn der Radar Dorfauswärts unmittelbar vor dem Ende 50 Schlild steht (Dorfeinwärts wäre es ja verständlich).
Silvio Foiera - EDU 11. Januar 2010 Verstoss melden
Ich bin mit Ihnen einig, dass jeder der markant zu schnell fährt und geblitzt wird, sich seines Vergehens bewusst ist.

Jedoch sind an einigen Ort, wie z.B. geraden Strecken oder übersichtlichen Stellen die Radarfallen zu hinterfragen, da sie dorf meist nur zur Kassenfüllerei des Staates dienen.
Marcel Gygax - CVP 12. Januar 2010 Verstoss melden
Wir schreiben hier immer nur über die Bussen. Was ist mit den abzockenden Juristen? Busse Fr.250.-, Spruch- und Schreibgebühr Fr.350.- Amt für Administrativmassnahmen Fr.200.-
Wer hat diese Gesetze so erlassen und ihnen so zugestimmt? Ich habe gerade kürzlich, Innerorts, auf einer richtungsgetrennten, vierspurigen Strasse, bei der das Trottoir erst noch mindst.10m von der Fahrbahn entfernt verläuft, eine Geschwindigkeitsübertretung begangen. Mit mir wurden an dieser übersichtlichen Stelle, alle nachfolgenden Autos, ebenfalls zu schnell, erwischt. Weshalb? Weil die Radarfalle unmittelbar nach einer Kuppe aufgestellt war. Bergauf gibt man Gas um die Geschwindigkeit zu halten und grad nach der Kuppe, wenn's bergab geht müsste man sofort bremsen. An dieser Stelle macht die Polizei sehr gerne Kontrollen, wie man sagt! So bin ich nun zum Schleicher mutiert und fahre immer 5km/h langsamer, als erlaubt. Und provoziere so Überholmanöver?!
Daniel M Münger 23. August 2010 Verstoss melden
Da die Geschwindigkeitsübertretung Spruch- & Schreibgebühren nach sich gezogen hat, nehme ich an, dass es sich nicht mehr "nur" um eine Ordnungsbusse gehandelt hat sondern bereits um eine Verzeigung. Innnerorts erfolgt die ab 15km/h zuviel. Inklusive Abzug der Sicherheitsmarge müssten also min 20km/h zu viel auf dem Tacho gewesen sein. Sprich >70km/h Innerorts. Wenn da tatsächlich alle so fahren, sind die häufigen Polizeikontrollen wohl nicht ganz so ungerechtfertigt?

Aber zum Thema: Sobald eine Verzeigung ans Statthalteramt erfolgt beginnt die Administrativ-Maschinerie zu laufen - und das ist teuer. Eine Alternative wäre das ganze mittels Steuern zu bezahlen - sprich: die Allgemeinheit für die Verfehlungen einzelner aufkommen zu lassen. Von diesem Standpunkt aus ist die Abgeltung nach dem Verursacherprinzip zwar teuer, aber gerecht.
Silvio Foiera - EDU vor 6 Tagen Verstoss melden
Also man kann schon so über eine Kuppe fahren, dass man nicht sofort abbremsen muss. Man muss ja nicht bis ganz oben voll aufs Gas gehen. Ist auch nicht ungefährlich, da man nicht weiss, was dahinter kommt. Und gerade ist eine solche Strecke dann nicht mehr.
Claudia Boesch - kandidiert für Stadtrat Thun, GLP vor 6 Tagen Verstoss melden
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Der Schweizer Verkehr ist dicht. Geschwindigkeitsvorgaben sind keine Empfehlungen, sondern Vorschriften, welche die Sicherheit aller VerkehrsteilnehmerInnen garantieren.
23 Kommentare
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Bei Punkt A bin ich mit Ihnen nicht einverstanden, da dies einen Generalverdacht bedeutet und zu weit geht.

Bei Punkt B muss ich Ihnen teilweise zustimmen. Wieso sollten Auto in der Schweiz erlaubt sein, die mehr als 120 fahren, wenn doch die Limite auf Autobahnen 120 Km/h ist. Das nenne ich das Problem bei der Wurzel packen, statt später bei den fehlbaren Menschen abzukassieren.
Marcel Gygax - CVP 12. Januar 2010 Verstoss melden
Weder A noch B ist realistisch. Es gibt zwar kein Grundrecht auf zu hohe Geschwindigkeiten, aber es muss erstens für den Staat machbar sein (mit verhältnismässigem Aufwand) und zweitens soll der Mensch seine Freiheit haben. Wenn jemand schneller fahren will, dann soll er das, muss allerdings je nach VErgehen mit einer mehr oder weniger hohen Strafe rechnen. Ganz verhindern kann man es sowieso nicht. Wichtig ist, dass man pragmatisch vorgeht und nicht jede Kleinigkeit bestraft, sondern die grossen Vergehen. Dabei sollten Tempoüberschreitungen wie bis anhin innerorts viel stärker bestraft werden als auf Autobahnen.
Benedikt Gerth - CVP 12. Januar 2010 Verstoss melden
Was Sie schreiben, ergibt gelinde gesagt keinen Sinn.
Wenn der Mensch Freiheit haben soll und der Staat den Aufwand minimieren soll, dann wäre die logische Folge, dass alle so schnell fahren sollen, wie sie wollen, mit Autos, die von niemandem kontrolliert werden und auf Strassen, die von niemandem gewartet werden.
Tatsächlich geht es doch darum, einen effizienten und sicheren Strassenverkehr zu ermöglichen. Und beide von mir vorgeschlagenen Massnahmen unterstehen dieser Maxime. Automatisierte Kontrollen (auch innerorts) bedeuten keinen großen Aufwand; auch ein Verbot von schnellen Autos könnte von den Importeuren alleine umgesetzt werden.
Philippe Wampfler 12. Januar 2010 Verstoss melden
Wenn man das Wort pragmatisch weglässt ja. Aber das ganze soll ja verhältnismässig sein. Sowohl der Aufwand des Staates zur Kontrolle als auch die Freiheit des einzelnen. Es wird nicht mit Zwangsmassnahmen sichergestellt dass die Autos nicht über 120 km fahren, sondern mit regelmässigen Kontrollen. Das ist nicht dasselbe.
Ich gehe mit Ihnen einer Meinung, dass ein effizienter und sicherer Strassenverkehr das Ziel ist. Der Aufwand war bezogen auf die ursprüngliche Aussage alle Autobahnen inklusive Zufahrten zu kontrollieren. Ein Verbot von schnellen Autos ist wiederum ein unnötiger Eingriff des Staates. Zudem müsste klar abgegrenzt werden was schnelles Auto heisst. Es ist auch nicht klar aus rechtlicher Sicht wieso dann langsamere Autos weiterhin zulässig wären. Sie sehen, die Lösung ist nicht wirklich umsetzbar. Mal abgesehen vom Transitverkehr und vom Autoimport, welcher davon nicht direkt tangiert wäre.
Benedikt Gerth - CVP 12. Januar 2010 Verstoss melden
Zu b): Was sollen die Aussendienstler machen welche mit ihren kastrierten Fahrzeugen nach Deutschland müssen? Waren Sie mal auf der deutschen Bundesautobahn mit 120 km/h unterwegs? Ich auch nicht, denn es wäre nahezu unmöglich flüssig im Verkehr mit zu fahren.
Michael Erismann 17. August 2010 Verstoss melden
Grundsätzlich bin nicht gegen Kontrollen auf den Autobahnen. Autos abzuriegeln bringt jedoch nur verärgerte Leute.

Ich selber wohne im Kanton SH, bin also nahe an der deutschen Grenze und daher mal öfters in Deutschland Unterwegs. Und dort fahre ich bei freier Fahrt (d.h. wenn der Verkehr es erlaubt) auch mal weit über 120 km/h.

Und: Das wäre reine Bevormundung. Wür müssen auf Prävention setzen und nicht die Bürger entmündigen.
Severin Müller - SP-Fachkommission für soziale Sicherheit und Gesundheit Bern, SP 17. August 2010 Verstoss melden
Ich gehe mit Herrn Müller völlig einig und unterstütze auch das Argument von Herrn Erismann. Persönlich bin ich zwar nicht oft auf deutschen Autobahnen unterwegs, kenne die Situation aber. Mit 120 km/h ist man dort ein Verkehrshindernis!

Betreffend der Einschränkung der Geschwindigkeit in der Schweiz muss ich ihnen leider auch widersprechen. Klar ist es in der Schweiz nicht erlaubt, auf Autobahnen schneller als die genannten 120 km/h zu fahren. Grössere Probleme stellen für mich allerdings jene Fahrer dar, welche sich übermüdet, resp. unter Alkoholeinfluss ans Steuer setzen. Gegen dieses Übel würde auch eine "Kastrierung" der Fahrzeuge nichts bringen. Generell lässt die Aufmerksamkeit bei vielen Autofahrern zu wünschen übrig. Ich persönlich fahre in der Freizeit oft und gerne Motorrad und kam gerade innerorts schon einige Male in brenzlige Situationen, weil ein in die Hauptstrasse einbiegender Wagen mir die Vorfahrt genommen hat und nur noch eine Vollbremsung meinerseits...
Sandro Portmann 17. August 2010 Verstoss melden
... schlimmeres verhindert hat. Es wäre meines Erachtes nach sinnvoller, die Kontrollen in den Ortschaften zu verstärken um für echte Sicherheit zu sorgen!
Sandro Portmann 17. August 2010 Verstoss melden
Das sind keine rationalen Argumente:
Von mir aus können alle Leute, welche beruflich regelmäßig in Deutschland schneller als 120 km/h fahren müssen, ein entsprechendes Ausnahmegesuch bekommen.
»Bevormundung der Bürger« ist ein Slogan, Herr Müller, den man auf jedes Gesetz anwenden könnte. Autos müssen regelmäßig vorgeführt werden - ohne dass von einer Bevormundung der Bürger die Rede ist. Was auch immer dort überprüft werden muss - man könnte leicht die Abrieglung dazunehmen und hätte keinen anderen Fall. Verärgert werden die Leute, welche vorhaben, ein Gesetz zu übertreten.
Philippe Wampfler 17. August 2010 Verstoss melden
Es ist Bevormundung des Bürgers! Warum muss immer der Grossteil der Bürger, welcher sich ja an die Verkehrsregeln hält, für die anderen die Wange hinhalten. Zudem ist der Verkehr auf den Schweizer Strasse meist zu dicht um wirklich die Geschwindigkeit zu übertreten. Es gibt in Sachen Verkehrssicherheit meiner Meinung nach wichtigere Dinge anzupacken als die Geschwindigkeit!!!
Sandro Portmann 17. August 2010 Verstoss melden
Zum Thema der rationalen Argumente. Es geht um Autos und Verkehrssicherheit und beides sind emotionale Themen. Persönlich denke ich einfach, dass es nichts bringt, alle Autos auf 120 km/h zu "kastrieren".
Sandro Portmann 17. August 2010 Verstoss melden
Wer sich an die Verkehrsregeln hält, hat ja keine Nachteile davon, dass das Auto abgeriegelt ist. Und nur weil Menschen in diesen Belangen emotional reagieren - ist das kein Grund, nicht rational damit umzugehen… 
Philippe Wampfler 18. August 2010 Verstoss melden
Trotzdem bleibt das Problem, dass viele Unfälle gerade innerhalb von Ortschaften passieren und meist Fussgänger in diese involviert sind! Ergo bringt es nichts, wenn wir die Autos auf 120 km/h drosseln und so einen Generalverdacht gegen jeden Automobilisten aussprechen, welcher sich auf Schweizer Strassen bewegt. Zudem verkehren auf unseren Strassen auch viele ausländische Fahrer/Fahrzeuge, welche dann genau so ein Problem darstellen in Punkto Sicherheit.
Sandro Portmann 19. August 2010 Verstoss melden
Doppelter Unsinn: Erstens kommt dieser Kontrollwahn nicht infrage, zweitens darf man mit einem in der Schweiz zugelassenen Auto in Deutschland beliebig schnell fahren. Das lasse ich mir nicht verbieten.
Marc Wäckerlin - kandidiert für Kantonsrat Zürich, Piraten 21. August 2010 Verstoss melden
Das sind keine Argumente.
1.) Es gibt für viele Dinge Zulassungsbeschränkungen in der Schweiz, die in anderen Ländern perfekt legal sind (z.B. Ultraleichtflieger, Jet-Skis etc.) Die Frage ist nur: Warum sollen wir Eigenschaften bei Fahrzeugen zulassen, die nur benutzt werden können, wenn gegen Gesetze verstossen wird.
2.) Wie würden Sie, Herr Wäckerlin und Herr Portmann, denn ein vernünftiges Mass an Verkehrskontrollen definieren?
Philippe Wampfler 23. August 2010 Verstoss melden
@ Philippe Wampfler

Wie oben geschrieben, es kann doch nicht angehen, dass man die Bürger bevormundet. Ich habe mich in der Schweiz an die Gesetze zu halten, aber was ich in Deutschland mache, geht die Schweizer Behörden nichts an, solange es dort legal ist.

Autos abriegeln bringt überhaupt nichts, so macht man nur die Bürger sauer und viele werden dann ihre Kisten (illegal) öffnen lassen.
Severin Müller - SP-Fachkommission für soziale Sicherheit und Gesundheit Bern, SP 23. August 2010 Verstoss melden
Ob diese Massnahme wirklich was bringen würde, kann ich abschließend nicht beurteilen.
Mich irritiert die Rede von »Bevormundung« und von »Bürger« - die Gesetze der Schweiz sind Gesetze, nicht eine »Bevormundung«. Das ist nichts als SVP-Rhetorik. Die Gesetze können verändert werden - sie entstehen in einem demokratischen Prozess.
Ich habe nicht vorgeschlagen, das Verhalten von Menschen in Deutschland zu überprüfen - sondern, dass in der Schweiz nur Fahrzeuge zugelassen werden, welche bei 120 km/h abgeriegelt sind. Das Problem an einem Beispiel illustriert:
In den meisten Kantonen der Schweiz darf man nur mit einem Waffenschein eine Waffe mit sich führen bzw. erwerben. In den USA gibt es diese Beschränkung nicht. Es ist kein Grund, die Schweizer Praxis zu ändern, nur weil ich vielleicht gerne in den USA mit einer Pump Gun jagen gehen würde. Das ist weder eine »Bevormundung« noch habe ich als »Bürger« deswegen sauer zu sein - ist ist lediglich die Funktionsweise nationaler Gesetze.
Philippe Wampfler 23. August 2010 Verstoss melden
Der Vergleich hinkt.

Wenn ich in den USA mit einer Pump Gun jagen möchte, kann ich sie dort kaufen und unterstehe den dortigen Gesetzen.

Sie fordern aber, dass ich mein Auto auf 120 km/h abriegeln lasse, unabhängig davon, wo ich es kaufe.

Sie verbreiten mit dieser Ansicht den Eindruck, als würden alle Schweizer Autofahrer sich nicht an die Gesetze halten. Und das ist schlicht und einfach nicht der Fall.

Wenn ich in der Schweiz Auto fahre, fahre ich 120 auf der Autobahn, und wenn ich in Deutschland bin, fahre ich auch mal 200, wenn der Verkehr es zulässt.

Ein Abriegeln der Autos ist in soweit Bevormundung, dass Sie den Schweizern nicht zutrauen, dass die von selbst die Regeln einhalten.

Wer die Gesetze nicht einhält, wird bestraft, basta. Das muss reichen.
Severin Müller - SP-Fachkommission für soziale Sicherheit und Gesundheit Bern, SP 23. August 2010 Verstoss melden
Der Vergleich hinkt nicht: Sie können in Deutschland ebenfalls ein Auto kaufen, das nicht abgeriegelt ist.
Und die in den USA gekaufte Waffe dürfen Sie hier trotzdem nicht besitzen.
Und ich denke, der Umgang mit Waffen kann auch für die von Ihnen postulierte Freiheit, Gesetze übertreten zu können (also das Ideal, Gesetze »von selbst einzuhalten«) gelten: Würden wir so denken, bräuchten wir weder Zulassungsbeschränkungen noch Gesetze.
Und: Selbstverständlich traue ich nicht 7 Millionen Menschen zu, die Gesetze einzuhalten. Sie sicher auch nicht.
Philippe Wampfler 23. August 2010 Verstoss melden
Nein tue ich nicht. Aber Sie trauen der Mehrheit der 7 Millionen Menschen nicht zu, die Gesetze einzuhalten und genau da liegt das Problem. Ist doch wie beim Gericht: Es gilt die Unschuldsvermutung :-)


Prüfenswert wäre ein Ansatz, bei dem man die Autos von mehrfach verurteilten Rasern abriegelt. So bestraft diejenigen, die es nicht kapieren wollen und lässt diejenigen, die sich an die Gesetze halten unbehelligt. Meinen Sie nicht auch?

Severin Müller - SP-Fachkommission für soziale Sicherheit und Gesundheit Bern, SP 23. August 2010 Verstoss melden
Das Problem ist, dass das Halten von Fahrzeugen und der Führerschein in der Schweiz nicht gekoppelt sind - so dass man nicht kontrollieren kann, wer welche Fahrzeuge fährt.
Von mir aus gerne so: Wer ein abgeriegeltes Auto fährt, zahlt nur 50% der mit einem Auto verbundenen Steuern. VerkehrsünderInnen dürfen nur abgeriegelte Autos fahren.
Philippe Wampfler 23. August 2010 Verstoss melden
Sehen Sie, das wäre ein Vorschlag auf den ich eingehen könnte.

Mir gehts nicht darum, den Rasern einen Freipass zu bieten, sondern darum, dass ich mir nicht reinreden lasse, wie schnell mein Auto fahren darf. Nachdem ich mich überall an die Verkehrsregeln halte, ist es nicht notwendig mein Auto zu "beschneiden". Bei renitenten Rasern ist es was anderes, die haben bewiesen, dass sie es nicht lernen (wollen). Dort würde eine solche Massnahme sicherlich greifen.

Und mit einer Steuerentlastung für diejenigen, dir ihr Auto abriegeln, überlässt es jedem einzelnen Individuum, ob er bereit ist, dafür zu bezahlen, oder sich dafür halt einzuschränken.

Das die Fahrzeughaltung nicht mit dem Führerschein nicht gekoppelt halte ich hingegen weniger für ein Problem. Wenn nun jemand eine solche Beschränkung hat, gibts einen Eintrag im Schein, und wenn er erwischt wirds, solls dann richtig teuer werden. Nun gut, ist vielleicht etwas schwierig umzusetzen, stimmt eben schon.
Severin Müller - SP-Fachkommission für soziale Sicherheit und Gesundheit Bern, SP 23. August 2010 Verstoss melden
Klar ist es schwer, ein vernünftiges Mass zu finden. Von mir aus generelle Kontrollen innerorts wo es auch wichtig und richtig ist. Auf den Autobahnen offener und weniger versteckt. Minimum so, dass ich spätestens wenn ich geblitzt werde sehe das ich geblitzt werde.

Den Vorschlag mit dem Abriegeln bei notorischen Rasern fände ich auch eine gute Sache. Klar ist der Schein nicht an ein Fahrzeug gebunden. Aber renitenten Rasern wird ja schon heute das Fahrzeug eingezogen und verschrottet. Warum kann man dann dies nicht auch mit dem Abriegeln machen? Ein Eintrag auf dem Führerausweis und ein Eintrag im Fahrzeugausweis wären ja keine grosse Sache und kann dem Verursacher verrechnet werden. Dies wäre ein gangbarer Weg und niemand, ausser jenen die es eh schon tun, würden bestraft.
Sandro Portmann 23. August 2010 Verstoss melden
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In der Schweiz werden die Geschwindigkeitskontrollen verwendet, um die Kassen der öffentlichen Hand zu füllen. Hinter Büschen lauernde Polizisten und versteckte Radarkästen sind nur dazu da, um von den Bürgern Geld zu kassieren. Verkehrssicherheit wird damit kein bisschen gewonnen.

Die einzigen sinnvollen Geschwindigkeitskontrollen sind gross angekündigte und weitherum angeschriebene. Wie im Ausland sollten wir in der Schweiz dazu übergehen, auf neuralgischen Strecken (z.B. A4 zwischen Winterthur und Schaffhausen) oder vor Schulen, Kindergärten und Spitälern (...) klar markierte Kontrollen durchzuführen. Wenn jeder weiss, dass es hier besonders gefährlich ist, zu schnell zu fahren und dass er oder sie ziemlich sicher auch dafür bestraft wird, ist der Verkehrssicherheit bestimmt mehr geholfen!
11 Kommentare
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Gründsätzlich bin dich deiner Meinung, dass nur Geschwindigkeitkontrollen an sicherheitsrelevanten Punkten gemacht werden dürfen.
Wenn dies nicht nachgewiesen wird, müssen die Radarfallen abmontiert werden, da es sonst nur eine Kassenfüllerei des Staates ist.
Marcel Gygax - Kandidiert für den Grossrat Bern, JCVP 17. Dezember 2009 Verstoss melden
Wie kommen Sie denn auf "Wegelagerei"? Wer sich an die Vorschrift hält, wird nicht belangt. Mit Ihrer Argumentation sagen Sie ja, dass das Rasen per se gar nichts schlechtes ist und ein jeder selbst entscheiden sollte, ob er sich an Limiten oder Regeln halten sollte.

Ich finde, es sollte viel mehr Kontrollen geben, vorallem in Vorstadtgebieten und "Zonen 30"-Strecken, wo gemeinhin gerast wird wie die Sau und wöchentlich Velofahrer und Kinder an- und überfahren werden.

Die Sicherheit von Menschen wiegt mehr als die persönliche Freiheit, das Gaspedälchen durchzudrücken!
Gelöschter User 19. Dezember 2009 Verstoss melden
Ich bin nicht der Meinung, dass Rasen etwas Gutes ist.

Jedoch befinden sich viele Radarfallen an überblickbaren und vielen geraden Strecken. Und dies kann nur eine Kassenfüllerei des Staates sein.

Ich stimme mit Ihnen überein, dass in 30er Zonen und sensiblen Punkten, wie Schulen und Kindergärten, die Tempokontrollen intensiviert werden müssen.

Eine Idee die ich auch gut finde ist, die von Verkehrsminister Leuenberger. Er möchte im Auto ein Gerät installieren, das mit einem Sensor die Tempolimite erkennt und dann das Auto abbremst. Dies kann auch für das Einhalten des Abstandes zum nächsten Auto gebraucht werden.

Es fehlen nicht die Ideen, sondern der Wille, um die entsprechenden Massnahmen, lösungsorientiert einzusetzen.
Marcel Gygax - Kandidiert für den Grossrat Bern, JCVP 19. Dezember 2009 Verstoss melden
Und wieder einmal kommt der SP-Mann mit dem Schlagwort Raserei! Ich denke, hier müsste man etwas differenzierter ans Thema gehen: Wenn ich auf einer geraden Strecke innerorts mit 56 statt mit 50 unterwegs bin, hat das überhaupt nichts mit Rasen zu tun, kostet mich aber 40.- CHF, die ich sonst der Wirtschaft via Konsum zur Verfügung gestellt hätte. So muss ich die Staatskassen damit füllen. Der Verkehrssicherheit dient das überhaupt nicht und mit Raserei hat das auch nichts zu tun.
In Tempo 30 Zonen in Wohnquartieren stimme ich mit Ihnen überein; da können unter Umständen auch schon 30 zuviel sein.
Sowieso sind generelle Geschwindigkeitsvorschriften nicht die ideale Lösung. Viel sinnvoller wäre eine verkehrs- und situationsabhängige Geschwindigkeitsbegrenzung. Zum Beispiel bei viel Verkehr und nassen Strassen langsamer und bei Helligkeit und wenig Verkehr auch mal schneller (z.B. auf der Autobahn auch mal auf 140 freigeben). Aber das ist wohl technisch kaum durchführbar, bzw. würde sehr viel geistige Flexibilität der Autofahrer fordern.
Christoph Magnusson - Vorstand FDP Winterthur Altstadt, FDP. Die Liberalen 21. Dezember 2009 Verstoss melden
Meine Meinung ist, dass die Abzockerei an nicht sicherheitsrelevanten Stellen aufhören muss. Dies ist nur eine Kassenfüllerei des Staates.

Wie gesagt, ich denke es muss eine technische Installation am Auto gemacht werden, damit das Auto eine Geschwindigkeitsbegrenzung vie Sensor wahrnimmt und sich automatisch dieser Geschwindigkeit anpasst.

Aber eigentlich kennt ja jeder die Strassenverkehrsordnung und muss sich daran halten, damit er keine Busse kassiert.
Marcel Gygax - Kandidiert für den Grossrat Bern, JCVP 21. Dezember 2009 Verstoss melden
Wer die Vorschriften einhält, hat auch nichts zu befürchten. Eine Geschwindigkeitsübertretung ist vermeidbar. Man kann hier nicht von Weglagerei sprechen (zumindest nicht in negativem Sinne). Regeln müssen kontrolliert werden und Übertretungen bestraft werden, so ist das nun mal mit dem Recht.
Michael E 19. Januar 2010 Verstoss melden
Leider ist es aber so, dass manche Geschwindigkeitskontrollen durchaus an Wegelagerei erinnnern und der Verkehrssicherheit nichts bringen.

Das generelle Problem ist, dass, wie bereits erwähnt, oft an den falschen Stellen geblitzt wird. Ich wohne an einer stark befahrenen Strasse, welche zudem noch ein Gefälle/Steigung aufweist. Was sich da jeweils abspielt ist in der Tat verheerend! Hier wird gerast was das zeug hält und im Sommer, wenn man während den Ferien auch mal untertags auf dem Balkon sitzt quietschen die Reifen über die Massen, weil Kinder auf dem Weg zur Schule sind. Es wurden schon Geschwindigkeitsmessungen durchgeführt, doch ohne das Aussprechen von Bussgeldern. Und eine Radaranlage zur Geschwindigkeitskontrolle wird sehr selten aufgestellt. Hier frage ich mich, warum man lieber auf der Autobahn hinter einem Hügel versteckt Kontrollen macht, als solche Stellen vermehrt zu kontrollieren, welche gerade für schwächere Verkehrsteilnehmer ein hohes Risiko darstellen.
Sandro Portmann 17. August 2010 Verstoss melden
Ich musste feststellen, dass bei bekannten Radarstellen es oft zu Stockungen kommt. Wenn man pech hat, wie ich vor 2 Monaten, dann kommt es im hinteren Teil dieser Stockung zu einem Auffahrunfall. Da dies bei mir auf der Autobahn war, bin ich froh, dass es nur das Auto zerstörte und ich nun einfach den Rücken kurieren muss.
Daher bin ich eher dafür, dass man weniger feste Geräte aufstellt. An bestimmten Stellen sind sie sehr geeignet. Dafür mehr in Autos usw.
Ansagen welche Strecken man so sehr oft kontrolliert wieso nicht. Dies hat sicher einen guten Effekt, da man nie weiss ob der hinten ev. ein gerade kontrolliert.
Claudia Boesch - kandidiert für Stadtrat Thun, GLP 17. August 2010 Verstoss melden
Ach wie freue ich mich :) Bei Videoüberwachung im öffentlichen Raum hört man von bürgerlicher seite immer "Wer nichts zu verbergen hat..." "Wer sich an die Regeln hält" Aber sobald es ums Auto (Den Westlichen Buddha) geht wird mit anderen Ellen gemessen. Stark.
Sarc Müller 18. August 2010 Verstoss melden
Was heisst hier: Staatskasse? Wie ich das in Zürich erlebe, sind Bussen dazu da, das Polizeikorps aufzustocken, um noch mehr Parkbussen zu generieren und selbstverständlich auch, um noch mehr Radarfallen aufzustellen. Neuste Entwicklungen führen soweit, dass eine Parkuhr misst, ob ein Parkfeld besetzt ist. Sollte sie nun ablaufen, ohne dass das Parkfeld verlassen wird, schickt sie, dem sich am nächsten befindenden Polizisten, eine SMS. Es gibt nur Eines, um dem entgegenzuwirken.
Daniel M Münger 23. August 2010 Verstoss melden
Wegelagerer ? ich wüsste nicht wieso die wichtigen Geschwindigkeitsbegrenzunge gross angeschrieben werden müssen ? Wer keine Zahlen lesen kann, der hat ein Fahrerproblem, der kann auch seinenTempomat nicht bedienen. Ich habe bis jetzt immer gemeint, Politiker jeglichen Lagers bestimmen mehr oder weniger die Einsetzung einer Geschwindigkeitslimite im Bereich von Gemeinden, setzen sich dafür oder dagegen ein.Scheinbar möchte man hier den Versuch unternehmen, die unterlegene Position über die Exekutive auf Vordermann zu bringen in dem man gewisse Institutionen als staatliche Wegelager bezeichnet. Ob Geschwindigkeitslimiten sinnvoll angelegt werden oder nicht, ist meisten eine Interpretationsfrage des Betroffenen.
Michael Meienhofer - Parteilos 23. August 2010 Verstoss melden
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